Skabiosen für jede Stelle

09/23 | Natur und Wildbienen
Daniel Ballmer, Verein Floretia (daniel@floretia.ch)

Alle möglichen Bestäuber fliegen auf Skabiosen. Den meisten ist dabei relativ egal, um welche Art es sich handelt. Wer sich aber Skabiosen in den eigenen Garten holen will, sollte sich gut auf die Art achten. Denn die Ansprüche der Skabiosen sind ziemlich verschieden und allzu oft wird einem nicht die ideale Pflanze angeboten. Ein kleiner Ausflug in die Pflanzenökologie, zugunsten der Bienen.

Skabiosen sind eine artenreiche Gruppe von langlebigen Stauden, die sich allein in der Schweiz schon auf ein halbes Dutzend Gattungen verteilt. Neben den eigentlichen Skabiosen (Scabiosa, Lomelosia) tragen diese Gattungen ausdrucksstarke Namen wie Witwenblume (Knautia), Abbisskraut (Succisa,Succisella) oder Schuppenkopf (Cephalaria). Sprachlich unterscheiden sie sich, aber ihre Blüten sind alle etwa gleich aufgebaut. Auf einem langen, dünnen Stiel sitzt ein Körbchen mit Dutzenden kleinen Blüten. Der Nektar liegt am Grund von relativ kurzen Blütenkelchen, aber unter einer Saftdecke, die nicht alle Bestäuber durchdringen können. Die Pollen hingegen sitzen auf bereitwillig ausgestreckten, leicht zu erreichenden Staubblättern. Diese Kombination zieht eine Bestäuberfauna an, die sonst selten auf denselben Blüten zu sehen ist: Tagfalter, Nachtfalter und Schwebfliegen saugen Nektar; Käfer und diverse Wildbienenarten sammeln Pollen; Honigbienen, Hummeln und gewisse Wildbienen tun beides.

Vielfältige Bestäuberfauna

Unter den Wildbienen, die an Skabiosen sammeln, gibt es hierzulande auch drei Spezialistinnen. Die Knautien-Sandbiene (Andrena hattorfiana) ist zwar noch in allen Landesteilen verbreitet, aber selten geworden. Sie fliegt von Mai bis August, hauptsächlich in grösseren, relativ trockenen Wiesen, aber auch in angrenzenden Gärten und Parkanlagen, wenn dort grosse Bestände von Skabiosen stehen. Eine schwedische Studie ermittelte, dass eine gesunde Population dieser Art nur dort überleben kann, wo mehr als 900 Witwenblumen (Knautia) oder Tauben-Skabiosen (Scabiosa columbaria) in einem nahen Umkreis wachsen – eine Zahl, die heutzutage nur noch wenige Wiesen erreichen. Diese Wiesen dürfen auch nicht alle vor August abgemäht werden, damit die Sandbienen genug Zeit haben, um Brutzellen anzulegen. Auch die Konkurrenz durch Honigbienen könnte laut neueren Beobachtungen ein Problem darstellen. Mit der heutigen Landwirtschaft sind die Ansprüche der Knautien-Sandbiene schwierig zu vereinbaren.

Die Skabiosen-Sandbiene (Andrena marginata), nimmt ein breiteres Spektrum an Wirtspflanzen und Lebensräumen an – neben Trockenwiesen auch feucht-warme Standorte, wo sie vor allem Abbisskraut (Succisa pratensis) besucht. Trotzdem ist sie seltener als die Knautien-Sandbiene, weil sie nochmals deutlich später im Jahr fliegt. Sie schlüpft erst Mitte/Ende Juli aus ihrem Erdnest und fliegt bis in den September hinein. So spät gemähte Flächen, wie sie sie benötigt, finden sich praktisch nur noch in gut gepflegten Naturschutzgebieten. Die Skabiosen-Sandbiene über­lebt noch an einigen Stellen in den zentralen und südlichen Alpentälern und äusserst vereinzelt und isoliert im Mittelland.

Eine Scheinbienen-Keilfleckschwebfliege oder Mistbiene (Eristalis tenax) auf einer Blüte des Abbisskrauts (Succisa pratensis).
Eine Scheinbienen-Keilfleckschwebfliege oder Mistbiene (Eristalis tenax) auf einer Blüte des Abbisskrauts (Succisa pratensis) (Foto: Sarah Grossenbacher)

Die dritte Skabiosen-Spezialistin, die Hosenbiene Dasypoda argentata, hat ihren Verbreitungsschwerpunkt im Mittelmeerraum und kommt bei uns nur an sandigen Standorten im Wallis vor. Ihre Saison reicht von Ende Juni bis Mitte August und liegt damit genau zwischen den beiden Sandbienenarten. An ihre Pollenpflanzen stellt sie dieselben Ansprüche wie die Skabiosen-Sandbiene, ihre Nester gräbt sie bis zu einen Meter tief in den Sand.

Im Garten sind diese drei Raritäten recht schwer zu fördern – es sei denn, der Garten ist riesig oder grenzt an eine grosse, artenreiche Trocken- oder Feuchtwiese. Aber viele unspezialisierte Bienenarten profitieren ebenfalls von Skabiosen und fliegen auch deutlich kleinere Bestände an. Allen voran natürlich die Honigbiene, aber auch diverse Hummeln sowie Schmal- und Furchenbienen (Lasioglossum,Halictus). Die augenfälligsten Besucher sind aber nicht die Bienen, die immer nur kurz auf den Blüten verweilen, sondern Widderchen (Zygaenidae), Langhornmotten (Nemophora) und Trauer-Rosenkäfer (Oxythyraea funesta), die oft stundenlang auf den Blütenköpfchen sitzen bleiben. Sie alle nutzen Skabiosen nicht nur als Nahrungsquelle, sondern auch als Treffpunkte für die Partnersuche. Während Trauer-Rosenkäfer querbeet alle Skabiosen annehmen und Widderchen nach Farbe aussuchen und lila Skabiosen bevorzugen, versammeln sich die metallisch schillernden Langhornmotten mit ihren eleganten langen Fühlern meist auf ganz spezifischen Skabiosen-Arten, in deren Blütenköpfe sie auch ihre Eier ablegen. Jede Mottenart hat ihre eigene Präferenz. Neben Langhornmotten und Widderchen sind auch andere tagaktive Nachtfalter oft auf Skabiosen anzutreffen, besonders oft der hübsche Gitterspanner (Chiasmia clathrata). Auch viele echte Tagfalter holen sich ihren Nektar gerne auf Skabiosen; im Garten sind dies häufig das Grosse Ochsenauge (Maniola jurtina), der Schwalbenschwanz (Papilio machaon), das Tagpfauenauge (Aglais io) oder die Gattung der Braundickkopffalter (Thymelicus). Alle in diesem Abschnitt genannten Arten lassen sich mit Skabiosen, insbesondere mit lilafarbenen Formen, gut im Garten fördern. Wobei für die Bienen natürlich passende Nistgelegenheiten, für die Schmetterlinge passende Raupenpflanzen und für den Trauer-Rosenkäfer etwas Totholz in der Nähe sein sollten.

Foto: Daniel Ballmer
Der Gitterspanner (Chiasmia clathrata) frisst als Raupe an verschiedenen Kleesorten und ist im Landwirtschaftsgebiet
sehr häufig auf Skabiosen anzutreffen. Als eine von mehreren Nachtfalterarten aus der Gruppe der Spanner
hat er sich so weit ans Fliegen am Tag angepasst, dass sogar seine Flügel und Fühler nach Tagfalter aussehen (Foto: Daniel Ballmer).
Das ganze Leben dieser Skabiosen-Langhornmotte (Nemophora metallica) dreht sich um die Feld-Witwenblume (Knautia arvensis). Als Raupe lebte sie in einem Samenstand, als Puppe in einem Gespinst am Fuss der Witwenblume, und als Schmetterling lebt sie nun auf den Blüten, die gleichzeitig Nektarquelle, Treffpunkt und Eiablageplatz sind.
Das ganze Leben dieser Skabiosen-Langhornmotte (Nemophora metallica) dreht sich um die Feld-Witwenblume (Knautia arvensis). Als Raupe lebte sie in einem Samenstand, als Puppe in einem Gespinst am Fuss der Witwenblume, und als Schmetterling lebt sie nun auf den Blüten, die gleichzeitig Nektarquelle, Treffpunkt und Eiablageplatz sind (Foto: Daniel Ballmer).
Skabiosen gehören zu den Lieblingsblüten des Trauer-Rosenkäfers (Oxythyraea funesta). Die Art nimmt aber auch gerne andere Blüten wie Hahnenfuss, Wildrosen, Korb- und Doldenblütler an.
Skabiosen gehören zu den Lieblingsblüten des Trauer-Rosenkäfers (Oxythyraea funesta). Die Art nimmt aber auch gerne andere Blüten wie Hahnenfuss, Wildrosen, Korb- und Doldenblütler an (Foto: Daniel Ballmer).
Zwei Sechsfleck-Widderchen (Zygaena filipendulae) bei der Paarung auf einer Feld-Witwenblume (Knautia arvensis). Viele tagaktive Nachtfalter-Arten nutzen Skabiosen als Treffpunkte zur Paarung.
Zwei Sechsfleck-Widderchen (Zygaena filipendulae) bei der Paarung auf einer Feld-Witwenblume (Knautia arvensis). Viele tagaktive Nachtfalter-Arten nutzen Skabiosen als Treffpunkte zur Paarung (Foto: Daniel Ballmer).

Neben den Blüten haben auch die Blätter der Skabiosen ihre Liebhaber. Im Garten sind dies meist Blattkäfer und ihre Larven (Galeruca tanaceti,G. pomonae) oder diverse Miniermotten, an heissen und trockenen Stellen manchmal auch die Raupen des hübschen Skabiosenschwärmers (Hemaris tityus). Sehr an­spruchs­voll und im Garten leider kaum zu fördern sind der Skabiosen-Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) und das Seltene Grünwidderchen (Jordanita notata).

Die Nische macht es aus

Abgesehen von den Langhornmotten sind die Besucher der Skabiosen selten wählerisch, welche Art sie vor sich haben. Skabiosen in Gärten werden generell gut besucht, zumindest die europäischen Arten; zu den ab und zu in Gartencentern erhältlichen asiatischen Skabiosen fehlen belastbare Daten. Am häufigsten verkauft wird die einheimische, lilafarbene Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria). Sie blüht lang, von Juni bis tief in den Herbst hinein, was sie zu einer beliebten Beetstaude macht. Aber gleichzeitig ist die Tauben-Skabiose wenig tolerant gegenüber Feuchtigkeit und Beschattung, und wenn man um sie herum nicht rigoros jätet, wird sie an den meisten Orten schnell verdrängt. Das liegt daran, dass die Bedingungen in einem klassischen Blumenbeet – nährstoffreich, sonnig bis halbschattig, stets genug Wasser – ganz am Rand der ökologischen Nische der Tauben-Skabiose liegen.

Jede Pflanze hat ihre potenzielle Nische, ein Spektrum an Umweltbedingungen, unter denen sie ohne Konkurrenz wachsen könnte. Diese Nische ist bei der Tauben-Skabiose recht breit; sie reicht von extrem trocken bis frisch, von vollsonnig bis halbschattig, von ganz kargen Böden bis hin zu gut gedüngten. Viel enger ist allerdings ihre realisierte Nische, das Spektrum an Umweltbedingungen, unter denen sie sich auch mit der Konkurrenz anderer Pflanzen noch durchsetzen kann. In der Natur findet man die Tauben-Skabiose nur an trockenen, sonnigen und mageren Orten. Sie ist gut gerüstet gegen Stressfaktoren wie Wasser- und Nährstoffmangel, aber recht konkurrenzschwach. Im Garten heisst das: Wenn Sie nicht ständig jäten können oder wollen, müssen Sie die Tauben-Skabiose entweder an einem geeigneten Ort platzieren, etwa über einer Steinmauer, in einem Balkonkistchen oder in einer trockenen Böschung. Oder Sie schauen sich nach einer anderen Skabiose um.

Am zweithäufigsten findet man im Handel die Gelbe Skabiose (Scabiosa ochroleuca), die aus der eurasischen Steppe stammt. Sie mag allerdings dieselben Standorte wie die Tauben-Skabiose und ist nur leicht konkurrenzstärker als sie. Dasselbe gilt für die Südliche (S. triandra) und die Grasblättrige Skabiose (Lomelosia graminifolia), zwei mediterrane Arten, die auch in der Südschweiz vorkommen und eher selten in Gärtnereien verkauft werden.

Die Gelbe Skabiose (Scabiosa ochroleuca) gehört zu den konkurrenzschwachen Arten. In dieser artenreichen Fettwiese kann sie sich nur ganz vorne an der Mauerkrone behaupten, wo es für die meisten anderen Pflanzen zu karg und trocken ist.
Die Gelbe Skabiose (Scabiosa ochroleuca) gehört zu den konkurrenzschwachen Arten. In dieser artenreichen Fettwiese kann sie sich nur ganz vorne an der Mauerkrone behaupten, wo es für die meisten anderen Pflanzen zu karg und trocken ist.

Für nährstoffreiche, trockene bis leicht feuch­te Standorte eignen sich die Witwen­blumen (Knautia) und Schuppenköpfe (Cephalaria) deutlich besser. Die Feld-Witwenblume (K. arvensis) blüht früher und intensiver als die Tauben-Skabiose. Ihre Blüte beginnt im Mai und ist Ende Juni meist schon wieder vorüber. Schneidet man die verblühten Stiele ab, kommt es im Herbst zu einer zweiten Blüte. Sie mag trockene bis frische, sonnige Standorte. Die weinrote, oft in Gartencentern angebotene Mazedonische Witwenblume (K. macedonica) und die südeuropäische, leuchtend rosa blühende Purpur-Witwenblume (K. purpurea) besetzen dieselbe Nische wie die Feld-Witwenblume.

Im Halbschatten, an feuchteren Stellen und in höheren Lagen wird die Feld-Witwenblume von der Wald-Witwenblume (K. dipsacifolia) abgelöst, die etwas später und länger blüht. Die Ungarische Witwenblume (K. drymeia), die die Schweiz nur im Südtessin erreicht, lässt sich wie die Wald-Witwenblume verwenden. Ebenso zwei hellgelb blühende Arten: der einheimische, aber seltene Alpen-Schuppenkopf (Cephalaria alpina) und der bis zu zwei Meter hohe, aus dem Kaukasus stammende Riesen-Schuppenkopf (C. gigantea).

Die Wald-Witwenblume (Knautia dipsacifolia) ist im Tief- und Hügelland auf halbschattige Orte beschränkt. In der Höhe,
wo die Feld-Witwenblume sie nicht verdrängt, steht sie aber viel lieber an der Sonne. Wie hier, vor einem Berggasthaus
auf der Bettmeralp (VS).

An feuchten bis nassen Stellen, sei es am Gartenteich, in der Sickermulde oder in einem zuverlässig gegossenen Kübel auf dem Balkon, fällt die Wahl am besten auf die Abbisskräuter mit ihren kleinen, kugeligen Blüten. Der einheimische Teufels-Abbiss (Succisa pratensis) wächst als einzelne Staude und blüht meist lila, von Ende Juli bis tief in den Herbst hinein. Der südosteuropäische Moor-Abbiss (Succisella inflexa) blüht etwas heller und früher, und er bildet mit seinen Ausläufern dichte Bestände. Beide mögen es sonnig, gedeihen aber auch im Halbschatten.

In Höhenlagen sind nicht alle Skabiosen gleichermassen winterhart. Für trockene Orte empfiehlt sich hier die Glänzende Skabiose (Scabiosa lucida), die die Tauben-Skabiose in den Alpen ablöst. Für feuchte Stellen eignen sich die beiden Abbisskräuter, der Moor-Abbiss auf Granit und der Teufels-Abbiss auf Kalk oder neutralem Gestein. Für alles, was dazwischenliegt, sind der Alpen-Schuppenkopf und die Wald-Witwenblume die richtige Wahl.

Die Glänzende Skabiose (Scabiosa lucida) bildet oft kleine, niedrige Bestände in Alpwiesen. Da in ihrer bevorzugten Höhenlage nur wenige Bienenarten leben, wird sie vor allem von Fliegen und Schmetterlingen bestäubt.
Die Glänzende Skabiose (Scabiosa lucida) bildet oft kleine, niedrige Bestände in Alpwiesen. Da in ihrer bevorzugten Höhenlage nur wenige Bienenarten leben, wird sie vor allem von Fliegen und Schmetterlingen bestäubt.

Wer Freude an Skabiosen hat, findet für fast jedes Beet eine passende Art, die schon bald von allerlei Bestäubern umschwirrt wird. Da Skabiosen meist recht langlebig sind und sich innerhalb ihrer Nische gerne auch moderat versamen, kann man sich mit wenig Aufwand jahrzehntelang an ihrer Blütenpracht erfreuen.

Passende Begleitstauden

  • Skabiosen an heissen, trockenen, mageren Stellen lassen sich gut mit Sandrapunzel oder Sandglöckchen (Jasione), Aufrechtem Ziest (Stachys recta), Esparsetten (Onobrychis), Rundblättriger Glockenblume (Campanula rotundifolia), Ährigem Ehrenpreis (Pseudolysimachion spicatum), Traubenhyazinthen (Muscari), Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa), Hauhecheln (Ononis), Schopfigem Hufeisenklee (Hippocrepis comosa), Rosmarin-Weidenröschen (Epilobium dodonaei) und Wiesen-Salbei (Salvia pratensis) kombinieren, die wie alle hier genannten Pflanzen ihren eigenen Wert für Wildbienen mitbringen.
  • Skabiosen an trockenen bis frischen, nährstoffreicheren Orten fühlen sich in Gesellschaft von Natterkopf (Echium vulgare), Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare), Acker-Glockenblume (Campanula rapunculoides), Schafgarbe (Achillea millefolium), Luzerne (Medicago), Wilder Möhre (Daucus carota), Rotklee (Trifolium pratense), Königskerzen (Verbascum), Malven (Malva,Alcea), Disteln (Carduus,Onopordum,Silybum) und Milchsternen (Ornithogalum) wohl.
  • Skabiosen an frischen bis leicht feuchten, gerne auch etwas schattigen Stellen passen gut zu Weidenblättrigem Rindsauge (Buphthalmum salicifolium), Nesselblättriger Glockenblume (Campanula trachelium), Echter Betonie (Stachys officinalis), Wald-Weidenröschen (Epilobium angustifolium), Klebrigem Salbei (Salvia glutinosa), Geissfuss (Aegopodium podagraria), Roter Waldnelke (Silene dioica), Blaustern (Scilla), Kälberkropf (Chaerophyllum) oder Erdbeeren (Fragaria).
  • Skabiosen an feuchten Orten lassen sich gerne von Blut-Weiderich (Lythrum salicaria), Bach-Kratzdistel (Cirsium rivulare), Gilbweiderichen (Lysimachia), Minzen (Mentha), Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus), Schlangen-Knöterich (Polygonum bistorta), Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensisaggr.) und Pracht-Nelke (Dianthus superbus) begleiten.

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