Die Bienen-Initiative ist offiziell gestartet und hat bereits in Medien und Öffentlichkeit Aufmerksamkeit erregt. Welche Reaktionen gibt es darauf?
Die Bienen-Initiative fand Anfang März in verschiedenen Medien Beachtung. Am 1. März berichtete die SonntagsZeitung darüber, weitere Artikel erschienen im Blick, auf 20 Minuten und in weiteren Tamedia Zeitungen. Spannend war sicherlich ein Blick auf die Kommentarspalte : Die Leser:innen zeigten grosses Interesse und diskutierten rege über das Thema. Viele Kommentare betonten die Bedeutung von Bienen und anderen Bestäubern für Natur und Ernährung, während andere kritisch die Rolle der Landwirtschaft und die praktische Umsetzbarkeit der Initiative hinterfragten. « Insgesamt fielen die Kommentare und Reaktionen positiv aus, was uns zeigt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben », erklärt Martin Schwegler, Zentralpräsident von BienenSchweiz.

Bauernverband noch zurückhaltend
Gegenüber der BauernZeitung erklärt der Bauernverband, dass bereits zahlreiche Massnahmen zum Schutz der Insekten in der Landwirtschaft umgesetzt wurden und deshalb aktuell eine Bienen-Initiative nicht nötig sei. Man warte aber noch auf den Initiativtext, um eine konkrete Einschätzung zu machen. Der Bauernverband sieht vor allem noch Potenzial bei der Aufwertung bestehender Flächen und betont, dass mit der Agrarpolitik ab 2030 ( AP30+ ) neue Massnahmen zur Insektenförderung definiert werden. Die AP30+ kommt voraussichtlich diesen Herbst in die Vernehmlassung.






