Neues Jahr, neues Arbeitskalender-Team: Seit rund sechs Jahren imkern wir gemeinsam und freuen uns nun, Euch durchs 2026 begleiten zu dürfen.
Die Arbeit an den Bienen verbindet uns als Grossvater und Enkelin. Ich, Nora, erlebe diese gemeinsame Zeit als grosse Bereicherung: Sie schweisst uns zusammen und ich schätze es sehr, dass mein Nonno sein ganzes Wissen an mich weitergibt. Auch wenn die Imkerei eine Generation übersprungen hat, bleibt der Betrieb so in der Familie erhalten.
Auch ich, Hansruedi, empfinde die Zusammenarbeit als Gewinn: Es ist für mich eine grosse Freude, zusammen mit meiner Enkelin imkern zu können. Je nach ihrer verfügbaren Zeit – die Ausbildung hat natürlich Vorrang – arbeiten wir zusammen an unseren Bienen. An den gemeinsamen Nachmittagen arbeiten wir effizient und bearbeiten jeweils eine grosse Anzahl Völker, sei es bei normalen Kontrollen, bei der Schwarmkontrolle im Mai, den Varroabehandlungen, der Königinnenzucht oder anderen Arbeiten. Zu unserem Arbeitsteam gehört auch meine Frau Jolanda: Sie arbeitet lieber ohne das Summen der Bienen, deshalb ist sie für das Abfüllen und Etikettieren des Honigs zuständig. Diese Arbeit kann sie, fernab der Bienen, zuhause in Ruhe und ohne Stiche erledigen.

Was wir weitergeben möchten
Das Kalender-Team des vergangenen Jahres, mehrheitlich Erwerbsimkernde mit einer Vielzahl unseres Völkerbestandes, hat einen grossen Fussabdruck hinterlassen, den wir als kleiner bzw. mittlerer Imkerbetrieb nicht ausfüllen können. Wir möchten mit unserem Beitrag Tipps und Tricks sowie unsere Arbeitsweise an die kleinen und mittleren Betriebe sowie an alle Jung- und Neu-Imker/-innen weitergeben.
Wir besuchen die vereinsinternen monatlichen Höcks, an denen unsere Berater interessante Vorträge zu saisonalen Themen halten. Dabei kommen natürlich auch die Imker/-innen selbst zu Wort und erzählen, welche Arbeiten sie gerade durchgeführt haben. Oft zeigen