Verdachtsabklärungen Bienenvergiftungen 2024

Letztes Jahr trafen sieben Verdachtsmeldungen auf Vergiftung beim Bienengesundheitsdienst (BGD) ein. In keinem Fall wurde eine akute Vergiftung mit Pflanzenschutzmitteln bestätigt. Von den sieben im letzten Jahr erhaltenen Bienenproben wurden im Auftrag des Bienengesundheitsdienstes (BGD) fünf vom Kantonalen Labor Zürich auf Pestizide untersucht. Zwei Proben waren rückstandsfrei, drei enthielten Spuren von Wirkstoffen. Die in allen

Starke Volksentwicklung und Honigeintrag – wenn das Wetter mitspielt

Im April ist alles möglich: Starker Trachtbeginn mit schneller Volksentwicklung und gutem Honigeintrag, oder auch Wetterrückschläge, bei denen die Futterversorgung kritisch werden kann. Imkerinnen und Imker müssen sich auf alle Möglichkeiten einstellen und richtig reagieren. «Die Durchlenzung ist im vollen Gange», sagt Jakob Künzle. An sonnigen Lagen leuchtet der Löwenzahn und auch die Spitzahorne (Acer

Brutfreiheit bei der Jungvolkbildung

Die Völkervermehrung ermöglicht den Bienen einen Neubeginn und das Loswerden von Altlasten. Bei der Jungvolkbildung lassen sich brutfreie Phasen zur wirksamen Eindämmung der Milbenentwicklung nutzen. Die Jungvolkbildung in der Zeit von Löwenzahn-, Apfel-, Raps- und Bergahornblüte ist in der Imkerei nicht nur ein Weg zur Völkervermehrung und zur Aufrechterhaltung des Bestandes. Vielmehr ist sie auch

Behandlungsfreiheit, Bewusstsein und Biodiversität

Was können wir von Imkerinnen und Imkern lernen, die behandlungsfrei imkern? Haben Bienen möglicherweise ein Bewusstsein? Diese spannenden Fragen standen im Mittelpunkt der Rehetobler Tagung «Biodiversität, Biene und Agri-Kultur». Expert/-innen aus Wissenschaft und Praxis lieferten faszinierende Einblicke – von behandlungsfreien Bienenpopulationen weltweit bis hin zu neuen Erkenntnissen aus der Tierethik. Rund 90 interessierte Bienenfreundinnen und Bienenfreunde

Schutzgebiete der Dunklen Honigbiene

Die Honigbiene selbst zählt nicht zu den gefährdeten Tierarten, einzelne Unterarten schon. Durch gezielte Schutzgebiete und Zuchtprogramme wird in der Schweiz der Fortbestand der Dunklen Biene gesichert Ursprünglich war die Dunkle Honigbiene (Apis mellifera mellifera) vom Atlantik bis zum Ural und in der Schweiz auf der Alpennordseite als einzige Unterart verbreitet. Von Italien bis ins

Bienenvölker beurteilen und vereinen

Eine systematische Beurteilung und das Vereinen von Bienenvölkern im Frühjahr sind zentral für eine optimale Volksstärke und Gesundheit der Bienen. Das Betriebskonzept des Bienengesundheitsdienstes (BGD) bietet dafür eine fundierte Grundlage. Im Frühjahr ist die Volksstärke ein zentraler Indikator für die Gesundheit und Entwicklung eines Bienenvolkes. Ein starkes Volk sollte mindestens 5–7 Waben besetzen. Damit sind

Imkern mit der Asiatischen Hornisse

Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) ist gekommen, um zu bleiben. Was bedeutet das für unsere Imkerpraxis? Vor rund zwanzig Jahren gelangte die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) mit einer Schiffsladung nach Frankreich und hat sich seither rasant vermehrt. Über ihre Ausbreitung in der Schweiz haben wir in dieser Zeitschrift bereits einige Male berichtet. Neue Zahlen bestätigen

Bienenseuchen: Vorbeugen und Verbreitung vermeiden

In der Schweiz gelten sechs Schadorganismen offiziell als Auslöser für Bienenseuchen. Damit ist deren Bekämpfung klar durch den Bund geregelt. Trotzdem liegt es an uns Imkerinnen und Imkern, die Verbreitung von Seuchen durch Früherkennung und konsequente Bekämpfung klein zu halten. Durch die schweizerische Tierseuchenverordnung sind zwei Brut- und drei Milbenkrankheiten sowie der Kleine Beutenkäfer (Aethina

Frühjahrskontrolle und Völker für Tracht vorbereiten

Arbeiten im MärzDas Wetter im März kann sehr unterschiedlich verlaufen. Die Völkerführung muss jedes Jahr neu an den Witterungsverlauf angepasst werden. Zur Zeit der Sal-Weiden-Blüte werden die Völker kontrolliert und je nach Stärke weiter gepflegt, Jungvölker aufgebaut oder schwache Völker aufgelöst. «Der März zählt zu den schwierigsten Monaten in der Imkerei!», weiss Jakob Künzle. Im