Die befallsorientierte Varroabehandlung – behandeln, wenn nötig

Ein kompletter Verzicht auf Varroabehandlungen hätte grosse Verluste oder gar Total­ausfälle zur Folge. Wer jedoch konsequent zweimal behandelt, greift bei wenig belasteten Völkern zu Massnahmen, die oft unnötig sind. Hier wird ein Mittelweg aufgezeigt. Das Varroa-Konzept des BGD sieht für die Bekämpfung der Varroa zwei Sommerbehandlungen vor. Die Gefahr einer Rückinvasion oder mangelhaft wirkenden ersten

Gemeinsam Lebensräume für Bienen schaffen – das Blühflächenprogramm 2025

Wildbienen und andere Bestäuber stehen seit Jahren unter Druck. Intensiv genutzte Landwirtschaftsflächen, versiegelte Böden und stark verbaute Flächen führen dazu, dass vielerorts Nahrung und Nistplätze fehlen. Umso schöner, dass BienenSchweiz im Jahr 2025 gemeinsam mit Landwirt:innen, Organisationen, Gemeinden und Schulen neue Lebensräume für Bestäuber schaffen konnte. Im vergangenen Jahr entstanden 272 960 Qua- dratmeter Blühflächen, verteilt

Jetzt «explodieren» die Natur und die Bienenvölker förmlich

Im Volksmund sprechen wir vom Aprilwetter. Damit meinen wir, dass «der April macht, was er will»: Oft ist es nasskalt, es kann aber auch schon frühlingshaft warm sein. Durch diese Konstellation sind sowohl die Bienen als auch wir Imker:innen gefordert. Oft bietet die dritte Dekade des Aprils angenehm warmes Wetter. Damit kann in unseren Höhenlagen

Flächendeckende Pestizidbelastung am Oberrhein

Die Landschaft im Oberrheingraben ist vom Tal bis in den Schwarzwald und den Pfälzerwald mit Pestiziden belastet – auch in Naturschutzgebieten. Das belegen Messungen der Uni Kaiserslautern-Landau (RPTU). Was bedeutet das für Bienen und den Artenschutz? «Wir laufen durch einen grünen Weinberg, freuen uns über eine Rose, vielleicht summt da auch eine Biene, und wir

Kann ein Imker wegen Tierquälerei verurteilt werden?

Viele Imkerinnen und Imker empfinden die gesetzlichen Vorgaben zur Gesunderhaltung und Pflege von Bienenvölkern als unübersichtlich. Dieser Artikel soll helfen, Ordnung in den rechtlichen Rahmen zu bringen und Missverständnisse zu beseitigen. Auch sollen die wichtigsten Regelungen verständlich dargestellt werden. Tierschutzgesetzgebung versus Tierseuchengesetzgebung Die Schweizerische Tierschutzgesetzgebung gilt generell für Wirbeltiere und wenige wirbellose Tiere wie Panzerkrebse

Reaktionen auf die Bienen-Initiative

Die Bienen-Initiative ist offiziell gestartet und hat bereits in Medien und Öffentlichkeit Aufmerksamkeit erregt. Welche Reaktionen gibt es darauf? Die Bienen-Initiative fand Anfang März in verschiedenen Medien Beachtung. Am 1. März berichtete die SonntagsZeitung darüber, weitere Artikel erschienen im Blick, auf 20 Mi­nuten und in weiteren Tamedia Zeitungen. Spannend war sicherlich ein Blick auf die Kommentarspalte : Die

Den Invasoren auf der Spur: Mit dem Digitalen Locktopf gegen die Asiatische Hornisse

Die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) stellt die Schweizer Imkerei vor grosse Herausforderungen. Um die Bestände unserer Honigbienen zu schützen, ist eine schnelle Lokalisierung der Nester entscheidend. Ein innovatives Projekt setzt hierbei auf technologische Unterstützung: den «Digitalen Locktopf». Seit ihrem ersten Auftreten in der Schweiz hat sich die Asiatische Hornisse stetig ausgebreitet. Für den

Die Bienen auf die nationale Bühne holen

Lösungen für den Schutz der Bienen sind vorhanden, doch an der Umsetzung hapert es häufig. Deshalb lanciert BienenSchweiz unter dem Dach von apisuisse gemeinsam mit Future 3 eine Bienen-Initiative, um die Bestäubung in der Verfassung zu verankern und ein starkes Signal in Politik und Gesellschaft zu setzen. Im Jahr 2024 kontaktierten Vertreter der Stiftung Future

«Wir müssen mutig sein!»

Martin Schwegler, Zentralpräsident BienenSchweiz, und Claudia Bregy-Eyer, Vizepräsidentin BienenSchweiz, sprechen mit der BienenZeitung über die Entstehung der Bieneninitiative, deren Ziele und den Weg dorthin. Die Bundeskanzlei prüft aktuell den Text einer Bienen-Initiative, an dem ihr massgeblich mitgearbeitet habt. Wie ist es dazu gekommen? Martin Schwegler: Das war ein langer Prozess. Vor bald zwei Jahren kam