Im Rampenlicht : Eine Töpferwespe wird zum Fotostar

Die Ausstellung « Wildlife Photographer of the Year » im Naturhistorischen Museum Basel präsentiert die crème de la crème der Naturfotografie, ausgewählt aus einem riesigen Topf von über 60 000 eingereichten Bildern beim renommierten Wettbewerb des Natural History Museum in London. Die 100 faszinierendsten Fotografien sind noch bis Ende Juni 2026 in Basel zu bestaunen.

Internationale Arbeitstagung am Plantahof in Landquart

195 Teilnehmer aus 16 Nationen folgten der Einladung der Arbeitsgruppe «Varroaresistenz 2033» in die Schweiz. Drei Tage drehte sich anfangs November an der landwirtschaftlichen Schule in Landquart alles um Honigbienen, die ohne medikamentöse Behandlung gesund sind. Seit in den 1990iger Jahren die Varroamilbe in Europa angekommen ist, hat sich die Problematik eher verschärft als verbessert:

Wir begegnen uns auf Augenhöhe, trotz des grossen Altersunterschieds

Neues Jahr, neues Arbeitskalender-Team: Seit rund sechs Jahren imkern wir gemeinsam und freuen uns nun, Euch durchs 2026 begleiten zu dürfen. Die Arbeit an den Bienen verbindet uns als Grossvater und Enkelin. Ich, Nora, erlebe diese gemeinsame Zeit als grosse Bereicherung: Sie schweisst uns zusammen und ich schätze es sehr, dass mein Nonno sein ganzes

Vom Leben der Winterbienen

Das grösste Volkswachstum findet während der aufsteigenden Sonnenbahn statt, bevor es zum Herbst hin langsam zum Erliegen kommt. Um die Sommersonnenwende am 21. Juni beginnt die Königin ihre Legeleistung zu reduzieren, während sie diese zur Wintersonnenwende am 21. Dezember wieder aufnimmt. Doch was machen denn die Bienen jetzt eigentlich in der Winterzeit?Emanuel Wieland, Luven, (emanuel.wieland@gmx.ch) Winterbienen werden

Büroarbeiten in der Imkerei

Die Winterbehandlungen sind erledigt und es kehrt Ruhe am Bienenstand ein. Wer noch nicht dazugekommen ist, nutzt jetzt die Zeit, Büroarbeiten zu erledigen. Bestandeskontrolle, Behandlungsjournale und Co. gehört zur Imkerei wie die Honigernte oder die Jungvolkbildung. Zugegeben: Kaum jemand füllt die Formulare mit Begeisterung aus. Doch als Tierhalter/-innen und Lebensmittelproduzent/-innen sind wir der Dokumentation verpflichtet.

Bienenwachs verarbeiten – so gelingt’s!

Bei der Wachsverarbeitung in der eigenen Imkerei können viele Fehler passieren. Sorgfältiges Arbeiten ist für qualitativ hochstehendes Wachs entscheidend. Bienenwachs ist ein wertvolles und natürliches Erzeugnis der Honigbiene. Die Bienen schwitzen es aus ihren Wachsdrüsen. Es dient dem Aufbau der Wabenstruktur, als Speicherort für Pollen sowie Honig und bildet die Entwicklungsstätte des Bienennachwuchses. Meist unterstützen

BroodSense: Brut- und Varroa-Monitoring mit dem Flachbett-Scanner

In die geschlossene Brut sehen, ohne Zellen öffnen zu müssen? In diesem Beitrag zeigt der Autor, welche Möglichkeiten und Grenzen sich aus dem Einsatz eines Flachbett-Scanners für das Brutmonitoring ergeben.Fotos: Parzival Borlinghaus Die Hoffnung war nicht all zu gross, als wir 2024 den ersten Scanner für eine Pilotstudie präparierten. Wie würden die Arbeiterinnen auf den

Hecken für alle

Mit Blüten, Blättern, Beeren, Dickicht und Dornen durchqueren Hecken unsere Landschaften und bilden wahre Hotspots der Biodiversität. Sarah Grossenbacher, Redaktion Schweizerische Bienen-Zeitung (sarah.grossenbacher@bienenschweiz.ch) Über 10 000 Tierarten finden in Hecken einen Lebensraum. Für Bienen sind Hecken unverzichtbar: In den markhaltigen Brombeerstängeln nistet beispielsweise die Dreizahn-Stängelbiene und Andrena bucephala findet in Bäumen und Sträuchern wie der Vogel­kirsche,

Sommerbrutpause im Test

Das Projekt VITALBIENE der Universität Würzburg untersucht, wie Honigbienen mit der Varroamilbe leben können, ohne Schaden zu nehmen. Dabei zeigen die Ergebnisse: Eine innovative Betriebsweise kann Milben- und Virusbelastung verringern, ohne die Überwinterung zu gefährden.Lioba Hilsmann, Universität Würzburg, (lioba.hilsmann@uni-wuerzburg.de)Fotos: Lioba Hilsmann Varroamilben gelten weltweit als grösste Bedrohung für Honigbienen. Sie schwächen die Tiere, übertragen Viren