Herausforderungen in der Imkerei

Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu. Imkerinnen und Imker haben auf dem Bienenstand viele schöne Momente erlebt, wurden aber auch mit Herausforderungen konfrontiert. Diese anzugehen und daraus Schlüsse für die Zukunft zu ziehen, ist entscheidend. Verschiedene Ursachen führen zu Herausforderungen. Die Entwicklung der Völker während der Bienensaison wird durch die folgenden drei wesentlichen

Honig in den Medien

Der Kassensturz zeigt, dass Honigkauf Vertrauenssache ist. Währenddessen sorgen neue Richtlinien in der EU für mehr Transparenz. Sarah Grossenbacher, Redaktion Schweizerische Bienen-ZeitunG (sarah.grossenbacher@bienenschweiz.ch) Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr widmete sich der Kassensturz dem Thema Honigfälschungen. Im Fokus stand eine Recherche der ZDF-Sendung «frontal», in der Investigativjournalisten bei chinesischen Händlern zwei Sirupe zum Honigpanschen

Was sich gegen Stockfeuchte tun lässt

Wie artgerecht ist unsere Bienenhaltung? Ein Imkermeister, eine Biologin und ein Bauingenieur zeigten an der Herbsttagung der Alumni Imkerbildung Schweiz teils verblüffende Verbesserungsmöglichkeiten auf. Wer kennt das Problem mit der Stockfeuchte nicht: In den Ecken bildet sich Kondenswasser, im Frühjahr stösst man auf angeschimmelte Randwaben. Der Gesundheit der Bienen ist das nicht zuträglich. Als Gegenmittel

Winterruhe, Wachsverarbeitung und Bienenwachskerzen

Arbeiten im Dezember Nach der Winterbehandlung sind die Bienen in Winterruhe. Den Imkerinnen und Imkern bleibt Zeit für Wachsverarbeitung, Winter- und Büroarbeiten sowie Erholung und Weiterbildung. Mit den Weihnachtsmärkten steht die Vermarktungszeit auf dem Höhepunkt. Bei den Bienen ist die Winterbehandlung bis Weihnachten gemacht. Die Völker sind sturm­sicher aufgestellt und die Fluglöcher mit Mäuseschutz ausgestattet.

Die wilden Bestäuberinnen – vom Aussterben bedroht

Neue Untersuchungen der Weltnaturschutzunion IUCN zeigen ein alarmierendes Bild: Fast 100 zusätzliche Wildbienenarten Europas wurden neu als gefährdet, stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht, eingestuft. Von insgesamt 2159 bekannten Arten wurden 1928 bewertet – und fast jede 10. Wildbienenart Europas gilt heute als bedroht. 2014 waren es noch 77 Arten, heute sind es 172.   Besonders

Der Kantönligeist darf den Kampf gegen die Asiatische Hornisse nicht verhindern

Wer die Asiatische Hornisse bekämpfen will, weiss: Es braucht eine nationale Strategie. Doch der «Kantönligeist» erschwert ein koordiniertes Vorgehen gegen die invasive Art. Apisuisse fordert in ihrer Stellungnahme zur Revision des Umweltschutzgesetzes klare nationale Zuständigkeiten. Wenn Imkerinnen und Imker in der Schweiz derzeit über ihre grössten Sorgen sprechen, fällt ein Name besonders häufig: die Asiatische Hornisse.

Winterbehandlung und Vermarktung der Bienenprodukte

Im November oder Dezember steht als letzte Arbeit an den Bienenvölkern die Winterbehandlung mit Oxalsäure an. Gleichzeitig ist in dieser Zeit die Nachfrage nach Honig und anderen Bienenprodukten hoch und die Vermarktung ist in vollem Gang. Die Arbeiten an den Bienen neigen sich dem Ende zu. Die Restentmilbung im brutfreien Zustand ist die letzte Tätigkeit

Ungewohnte Gedanken zum Honig

Jede Imkerin und jeder Imker weiss: Honig ist Superfood. Ich weiss aber auch: Superfood lauert an jeder Ecke und springt Passanten an wie ein Blutegel im Urwald. Die globalen Mar­kt­forscher von Mintel haben herausgefunden, dass allein zwischen 2011 und 2015 die Anzahl der als «Superfood» auf den Markt gebrachten Lebensmittel und Getränke weltweit um 202

Auf der Spur von Schleifenkraut und Rucola – der Karstweissling

Der Karstweissling bewohnt eigentlich warm-trockene Gebirgsregionen. Die Urbanisierung ebnet ihm den Weg nach Norden, aber seine Ausbreitung geht mit dem Verlust genetischer Vielfalt einher. Daniel Berner, Evolutionsökologe an der Universität Basel, dessen Spezialgebiet die der Artenvielfalt zugrunde liegenden Mechanismen sind, wollte nebenbei einmal alle Wirbellosen in seinem Garten in der Nähe von Basel bestimmen. «Ich