Bienen auf dem Boden: Was tun?

Stark zitternde Bienen mit unkoordinierten Bewegungen, die massenhaft sterben: Vergiftung, Maikrankheit, chronisches Bienen-Paralyse-Virus oder Waldtrachtkrankheit? Bei der Ankunft auf dem Bienenstand ist es ratsam, die Aktivität der Bienen und das allfällige Vorhandensein toter Bienen am Flugloch und vor den Beuten zu überprüfen. Es ist normal, dass zu jeder Jahreszeit eine begrenzte Anzahl toter Bienen vor

Orchideenbienen: glänzende Duftsammler

Orchideenbienenmännchen verstehen das Geheimnis der Verführung durch Düfte: Ihr Leben lang sammeln sie duftende Stoffe von Orchideen, Bäumen oder Pilzen und kreieren daraus ihr arttypisches Parfüm, um damit die Weibchen zu verzaubern. Thomas Eltz, Evolutionsbiologe an der Ruhr-Universität Bochum, erforscht die Biologie der Orchideen- oder Prachtbienen seit gut zwei Jahrzehnten. Die Begeisterung für diese metallisch

Vorbereitungen für den Winter

Während es draussen noch sommerlich warm ist, bereiten sich die Bienen auf den Winter vor. Mit einer geringen Varroalast und genug Futter schaffen wir unseren Bienen dabei beste Voraussetzungen. Nun drängen die Stockbienen die Drohnen vom Futter ab und treiben sie aus der Beute. Die ersten langlebigen Winterbienen werden aufgezogen. Im Wissen, dass starke Völker

Wichtigkeit von Volkskontrolle und Volksstärke

Nach der Sommerhonigernte erreichen Bienenvölker in ihrer Entwicklung einen kritischen Punkt, da sie sich auf den bevorstehenden Winter vorbereiten müssen. Ende Juli/Anfang August beginnt für die Völker die Vorbereitung auf den bevorstehenden Winter. Bienenvölker sind hochorganisierte soziale Insektenkolonien, die auf komplexen internen Kontrollmechanismen und kollektiver Stärke basieren. Der Aufbau von Futtervorräten ist besonders von August

Tropilaelaps, eine künftige Bedrohung für unsere Bienen?

Nach monatelangen Gerüchten wurde das Vorkommen dieses Bienenparasiten in Osteuropa inzwischen bestätigt. Für die Schweizer Imkerei besteht derzeit zwar kein Grund zur Panik, doch sollte man vorsichtig bleiben und auf Bienenimporte, wie bisher, möglichst verzichten. Die Tropilaelapsmilbe (Tropilaelaps mercedesae) stammt ursprünglich aus Asien und befällt die Völker der Riesenbienen Apis dorsata und Apis laboriosa. Wie

217 Diplome in einer Dekade

Der Imkerschaft einen Bildungsschub zu verleihen – das war das Ziel, als vor zehn Jahren die Ausbildung zur Imkerin/zum Imker mit eidgenössischem Fachausweis begann. Heute ziehen wir Bilanz. «Am Schluss dieser Weiterbildung werden Sie nicht mehr die gleichen Imker sein», meinte Robert Sieber am ersten Orien­tierungstag und brachte so die Ziele der Weiterbildung auf den

Lieber heimlich mächtig als laut und ohnmächtig

Am 22. September steht die Abstimmung zur Biodiversitätsinitiative an. Im Vorfeld dieser und anderer Abstimmungen wird oft nach der Position von BienenSchweiz gefragt. Einige Imkerinnen und Imker erwarten, dass BienenSchweiz zur Biodiversitätsinitiative Stellung bezieht. Der Zentralvorstand von BienenSchweiz hat kürzlich entschieden, dass der Verband auch zukünftig keine offiziellen Empfehlungen zu politischen Abstimmungen abgeben wird. Die Biodiversitätsinitiative

Flockenblumen – ein Korb voll Bestäuber

Die leuchtenden, strubbeligen Blütenköpfe der Flockenblumen (Centaurea) ziehen nicht nur unsere Blicke auf sich, sie locken auch verschiedenste Bestäuber an. Sie sind ideale Pflanzen, um Wildbienen und Schmetterlinge gleichzeitig zu fördern. Manchmal, wenn ich eine blühende Flockenblume betrachte, denke ich mir: Wer auch immer den Helikopter-Landeplatz erfunden hat, muss von dieser Blüte inspiriert worden sein.

Zementhonig in den Waben – wie weiter?

Aus verschiedenen Regionen in der Schweiz und in Europa häufen sich aktuell Meldungen von Imkerinnen und Imkern, die grosse Mengen Zementhonig in ihren Völkern haben. Die Situation ist eine Herausforderung und ein einfaches Patentrezept gibt es nicht. Wie weiter, wenn Honig- und Bruträume damit gefüllt werden? Zementhonig – auch Melezitosehonig genannt – stammt vom Honigtau