Zeit für Bienenwachsprodukte

Der Dezember gehört zu den ruhigeren Imkermonaten. So habe ich Zeit, Produkte aus Bienenwachs herzustellen, die ich in unserem neuen «Geschenkhüsli» anbieten kann. Im Dezember gibt es am Bienenstand wenig zu tun. Die Tage sind meist kühl, und die Bienen verharren im Stock. An wärmeren Tagen, oftmals rund um die Festtage, beobachten wir rege Reinigungsflüge,

Standortwahl und Bienendichte

In einigen Regionen werden Stimmen für die Regulierung der Bienendichte laut. Aber wie nah beieinander stehen unsere Völker? Was sind die möglichen Auswirkungen und was können wir auf dem eigenen Bienenstand tun? Gesetzliche Grundlagen, Bauvorschriften, Einschränkungen durch Naturschutzgebiete und andere Vorgaben variieren je nach Kanton stark. Sie sind deshalb nicht Inhalt des vorliegenden Artikels. Es

Forschung für die Bienen und die Imkerschaft

Von Monitoring-Projekten bis hin zu neuen Entdeckungen – das Zentrum für Bienenforschung setzt sich vielfältig und zukunftsorientiert für die Gesundheit der Bienen ein. Rund 140 Bienenvölker stehen den Liebefelder Forscherinnen und Forschern für ihre Arbeit zur Verfügung. Hier ist Honig nur ein Nebenprodukt – viel wichtiger sind die Erkenntnisse, die aus den zahlreichen Versuchen und

Einzug der Digitalisierung in die Sektionen von BienenSchweiz

BienenSchweiz ist Ende Oktober 2024 mit der reeweb ag eine Partnerschaft eingegangen. Die reeweb ag stellt die online Vereinssoftware «ClubDesk» bereit und entwickelt diese zugunsten von Vereinsorganisationen stets weiter. Die Online-Vereinssoftware hilft Vorständen und Fachorganen der Imkervereine bei allen administrativen Aufgaben: der Organisation, der Mitgliederverwaltung, dem Rechnungswesen, den Veranstaltungen und öffentlichen Auftritten, der Vereinskommunikation sowie

Brutzellengrösse: Einfluss auf Entwicklung von Bienen und Varroamilben

Immer wieder werden Kleinzellen als Lösung im Kampf gegen die Varroa propagiert. Verschiedene Studien haben sich dem Thema gewidmet. Eine genauere Betrachtung zeigt, dass kleinere Zelldurchmesser als einzige Massnahmen nicht zielführend sind. Wie regelmässig mit Imker/-innen und Expert/-innen geführte Gespräche zeigen, ist die Bienenhaltung anspruchsvoll. In Zusammenhang mit der gesunden Entwicklung der Völker und der

Imkerkongress in Luxemburg: Quo vadis, Imkerei?

Der 92. Imkerkongress fand vom 5. bis 7. September in Luxemburg statt. Imkerinnen und Imker aus sieben deutschsprachigen Ländern diskutierten über aktuelle Herausforderungen und neue Lösungswege. Nachdem vor zwei Jahren der Südtiroler Imkerbund den deutschsprachigen Imkerkongress in Brixen organisierte, fand der Kongress dieses Jahr in Luxemburg unter der Leitung der FUAL – Féderation des Unions d’Apiculteurs

Kurz und bündig:Honiggebinde

Plastik, Pappe, Glas, verzinktes Blech, Kupfer, Weissblech oder Edelstahl? Was ist die beste Wahl für unseren Honig? Drei Fakten beeinflussen entscheidend die Wahl der Gebinde bei der Verarbeitung, zur Lagerung und für den Verkauf von Honig: Konsequenzen Lebensmittelverpackungen: Das Ziel besteht darin, das Produkt vom Verpacken bis zum Verzehr vor Verunreinigungen und Veränderungen zu schützen

Ein Honigjahr mit Herausforderungen

Ein Frühling mit winterlichen Kälteeinbrüchen und Waben voller Zementhonig prägten das Honigjahr 2024. Obwohl einige Kantone gute Honigerträge verzeichneten, blieb die Gesamternte hinter den Erwartungen zurück. Am Anfang schien alles auf eine gute Frühjahrstracht hinzudeuten: Der mildeste Februar seit Messbeginn, ein warmer März und eine sommerliche erste Aprilhälfte liessen die Vegetation dieses Jahr förmlich explodieren.

Ein Honiggespräch

In Deutschland, Österreich und im Südtirol erlebt die Imkerei zurzeit einen starken Preisdruck und eine gesunkene Nachfrage. In der Schweiz läuft es dagegen deutlich besser. Deutsches Bienen-Journal (sebastian.spiewok@bienenjournal.de) und Sarah Grossenbacher, Redaktion Schweizerische Bienen-Zeitung (sarah.grossenbacher@bienenschweiz.ch) Während des Imkerkongresses in Luxemburg tauschten sich vier Verbandspräsidenten unter der Moderation der Schweizerischen Bienen-Zeitung (Sarah Grossenbacher) und des Deutschen