Die Situation mit der Asiatischen Hornisse in der Schweiz im Jahr 2024

Die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) ging auch im vergangenen Jahr rasant weiter. Neue Gebiete wurden besiedelt, in bereits betroffenen Regionen stieg die Nestdichte. Während im Jahr 2023 222 Nester gefunden und grösstenteils zerstört wurden, waren es im Laufe des Jahres 2024 über 700, die auf der offiziellen Meldeplattform registriert wurden (siehe Abbildung 1 ).

Bienengesundheit 2024

Die Bienengesundheit entspricht in der Schweiz und in Liechtenstein insgesamt etwa den Vorjahren. Varroa und Wachsmotten bleiben weiterhin das Hauptproblem. Im Auftrag des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) hat der Bienengesundheitsdienst (BGD) auch fürs vergangene Jahr einen Bericht zur Bienengesundheit in der Schweiz und in Liechtenstein erstellt. Berücksichtigt wurden die Seuchenstatistik Info SM, der

Gemeinsam stark für die Bienen

Bei frühlingshaftem Wetter und in festlicher Atmosphäre fand am 5. April 2025 die 147. Delegiertenversammlung von BienenSchweiz in der Mehrzweckhalle von Lüterkofen-Ichertswil statt – ein Ereignis, das nicht nur Rückschau hielt, sondern auch klare Signale für die Zukunft setzte. Eingeleitet wurde die Delegiertenversammlung mit einem stimmungsvollen Video über die Gastgebergemeinde Lüterkofen-Ichertswil im solothurnischen «Buechiberg», gefolgt

Königinnen züchten – Tipps von den Profis

Wer sich einmal intensiver mit der Königinnenzucht beschäftigt hat, weiss: Es gibt viele Wege zum Ziel. Die passende Methode muss jede und jeder für sich selbst entdecken. Für Köbi Künzle, Manuela Keller und Severin Hummel ist die Zucht junger, leistungsstarker Königinnen ein fester Bestandteil ihrer Imkerei. Hier teilen sie ihre persönlichen Erfahrungen und wertvolle Tipps

Im Mai strebt die Volksentwicklung ihrem Höhepunkt entgegen

Im Mai sind Imkerinnen und Imker in vielfacher Weise gefordert: Die starke Volksentwicklung ist für die Königinnenzucht und die Jungvolkbildung zu nutzen. Gleichzeitig ist der Schwarmtrieb unter Kontrolle zu halten, oder es sind Schwärme einzufangen und zu pflegen. Und in guten Jahren steht auch schon die erste Honigernte an. Im Wonnemonat Mai ist für Bienen

Verdachtsabklärungen Bienenvergiftungen 2024

Letztes Jahr trafen sieben Verdachtsmeldungen auf Vergiftung beim Bienengesundheitsdienst (BGD) ein. In keinem Fall wurde eine akute Vergiftung mit Pflanzenschutzmitteln bestätigt. Von den sieben im letzten Jahr erhaltenen Bienenproben wurden im Auftrag des Bienengesundheitsdienstes (BGD) fünf vom Kantonalen Labor Zürich auf Pestizide untersucht. Zwei Proben waren rückstandsfrei, drei enthielten Spuren von Wirkstoffen. Die in allen

Starke Volksentwicklung und Honigeintrag – wenn das Wetter mitspielt

Im April ist alles möglich: Starker Trachtbeginn mit schneller Volksentwicklung und gutem Honigeintrag, oder auch Wetterrückschläge, bei denen die Futterversorgung kritisch werden kann. Imkerinnen und Imker müssen sich auf alle Möglichkeiten einstellen und richtig reagieren. «Die Durchlenzung ist im vollen Gange», sagt Jakob Künzle. An sonnigen Lagen leuchtet der Löwenzahn und auch die Spitzahorne (Acer

Brutfreiheit bei der Jungvolkbildung

Die Völkervermehrung ermöglicht den Bienen einen Neubeginn und das Loswerden von Altlasten. Bei der Jungvolkbildung lassen sich brutfreie Phasen zur wirksamen Eindämmung der Milbenentwicklung nutzen. Die Jungvolkbildung in der Zeit von Löwenzahn-, Apfel-, Raps- und Bergahornblüte ist in der Imkerei nicht nur ein Weg zur Völkervermehrung und zur Aufrechterhaltung des Bestandes. Vielmehr ist sie auch

Behandlungsfreiheit, Bewusstsein und Biodiversität

Was können wir von Imkerinnen und Imkern lernen, die behandlungsfrei imkern? Haben Bienen möglicherweise ein Bewusstsein? Diese spannenden Fragen standen im Mittelpunkt der Rehetobler Tagung «Biodiversität, Biene und Agri-Kultur». Expert/-innen aus Wissenschaft und Praxis lieferten faszinierende Einblicke – von behandlungsfreien Bienenpopulationen weltweit bis hin zu neuen Erkenntnissen aus der Tierethik. Rund 90 interessierte Bienenfreundinnen und Bienenfreunde