25 Imker/-innen freuen sich über ihren eidgenössischen Fachausweis

«Der Lerninhalt rund um Ökologie und Wildbienen beeindruckte mich so sehr, dass ich die Umgebung rund um meinen Bienenstand in ein Insektenparadies umgestaltet habe», so eine frisch diplomierte Imkerin mit eidgenössischen Fachausweis an der Abschlussfeier im Bildungszentrum Wald in Lyss.Sarah Grossenbacher, Redaktion SBZ, (sarah.grossenbacher@bienenschweiz.ch) Die meisten der 25 Diplomierten starteten den Kurs im Jahr 2019, einige

Mit dem Gesundheitsprogramm das eigene Wissen vertiefen und auffrischen

Seit Kurzem können Imker/-innen, die Mitglied in einer Schweizer oder Liechtensteiner Sektion sind, am neuen Gesundheitsprogramm teilnehmen. Diese auf dem Betriebskonzept basierende Weiterbildungsmöglichkeit des Bienengesundheitsdienstes (BGD) richtet sich insbesondere an Jungimker mit abgeschlossenem Grundkurs, aber auch an erfahrene Bienenhaltende, die gegenüber neuen Ansätzen und Anregungen offen sind.Anja Ebener, Geschäftsleiterin apiservice GmbH/Bienengesundheitsdienst (BGD), (anja.ebener@apiservice.ch) Das Gesundheitsprogramm

Übertragung von Krankheitserregern

Um das Auftreten von Krankheiten zu verhindern, ist es wichtig, zu wissen, wie Krankheitserreger bei Bienen übertragen werden. Imkerinnen und Imker können zur Gesunderhaltung ihrer Völker zahlreiche Massnahmen ergreifen.Matthieu Guichard, apiservice/Bienengesundheitsdienst (BGD), (matthieu.guichard@apiservice.ch) Zur Bekämpfung der Varroamilben sind entsprechende Tierarzneimittel zugelassen. Es gibt jedoch zahlreiche andere Krankheitserreger, die zum Ausbruch von Bienenkrankheiten führen können. Nur

Imker auf der Jagd nach der Asiatischen Hornisse

Für uns Imker und Imkerinnen ist es wichtig, dass sich die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) in Grenzen hält. Dafür setzen sich einige Imker mit Herzblut ein. Das Aufspüren der Nester ist aber nicht immer einfach und erfordert neben grossem Engagement auch Kreativität und Ausdauer. Während im Jahr 2022 in der Schweiz 24 

Spätblühende Astern: Blütenpracht für die letzten Bienen

Im Herbst sind nicht mehr viele Bienenarten unterwegs. Aber für jene, die noch fliegen, sind Spätblüher sehr wichtig. Späte Sommer- und Herbst-Astern können hier einen wichtigen Beitrag leisten – aber je nachdem auch einiges an Schaden anrichten. Wie Sie späten Bienen mit Astern ungetrübt Freude bereiten können, erfahren Sie hier. Astern begeistern Gärtner/-innen, die sonst

Die Bienensaison 2023 ist Vergangenheit und es kehrt Ruhe ein

Auch wenn ich die Arbeit mit den Bienen sehr liebe, bin ich nun doch froh, dass die Ruhezeit für Bienen und Imkerin angefangen hat. Der Platz im Keller für Zucker ist leer und das Honiglager voll. Die Arbeiten beschränken sich nun auf wenige Kontrollen und die Monatsberichte werden merklich kürzer. Nun kommt die Zeit des

Vom englischen Garten zum Bienenparadies

Während der Ausbildung zur Imkerin mit eidgenössischen Fachausweis war für Susanne Manser aus Hinteregg (ZH) klar: Der Englische Rasen und die Lorbeerhecke in ihrem Garten müssen weg und schon bald sollten bunte Nahrungsquellen und vielfältige Nistgelegenheiten ihre Umgebung schmücken. Entstanden ist eine wunderschöne Naturoase, die nun auch für den «Goldenden Schmetterling» nominiert ist. Wenn Susanne

Wovon ernährt sich Varroa?

Jahrzehntelang ging man davon aus, dass sich die Varroamilbe von der Hämolymphe der Honigbiene ernährt, und das, obwohl eigentlich alles dagegen sprach. Ein junger Wissenschaftler aus den USA hat damit aufgeräumt und mit umfassenden Untersuchungen belegt: Die Varroa ernährt sich vom Fettkörper und das hat Konsequenzen für die Bekämpfung. Die Varroamilbe (Varroa destructor) ernährt sich

Die Winterbehandlung, ein Eckpfeiler des Varroabekämpfungskonzepts

Die Winterbehandlung schliesst die Imkereisaison mit dem Ziel ab, das nächste Jahr mit einem geringen Varroabefall zu beginnen. So kann bis zur Sommerbehandlung auf Notbehandlungen verzichtet werden, was auch die Qualität der Honigernte sichert. Im Winter bietet die Brutfreiheit ideale Bedingungen für eine wirksame Oxalsäurebehandlung. Bereits in den 1990er-Jahren wurde den Bienenhaltenden die Winterbehandlung mittels