Das Imkerjahr 2022 im Rückblick

Strahlender Sonnenschein prägte die Saison 2022.

Wie hast du das Jahr 2022 mit deinen Bienen erlebt? Mir sind Begegnungen, Gespräche und persönlicher Austausch geblieben. Viele regenfreie Tage und warme Temperaturen eröffneten grosse Zeitfenster, um an und mit den Bienen zu arbeiten. Nach einem milden und laut MeteoSchweiz vor allem im Süden aussergewöhnlich sonnigen und trockenen Winter war die Vegetationsentwicklung in der

Winterbehandlung – Bienenprodukte vermarkten – Stände kontrollieren

Die Christrose (Helleborus niger; N 2 / P 3) zeigt schon zur Weihnachtszeit die ersten Blüten. Der Gattungsname Helleborus

  Das Kalenderjahr neigt sich dem Ende zu und damit auch mein Engagement als Autor des Monatskalenders dieser Zeitung. Um durchwegs positive Erfahrungen bereichert, verabschiede ich mich. An den Bienenständen steht die Winterbehandlung der Völker mit Oxalsäure an. Nach starken Schneefällen sind dort Kontrollgänge angesagt. In der Adventszeit läuft die Vermarktung von Bienenprodukten auf Hochtouren.

Wie geht es meinen Bienen? Welchen Abstand Bienenvölker wollen

Bienenhäuser sind bei uns sehr beliebt. Der geringe Abstand zwischen den Völkern wurde mit der Varroa-Virus-Infektion aber zum Problem. Man kann die Situation etwas entspannen

Der Biologe Dr. Wolfgang Ritter und die Diplom-Ingenieurin für Umweltschutz Ute Schneider-Ritter legen mit ihren Artikeln und Büchern seit Jahren Massstäbe in der natürlichen Bienenhaltung. In ihren Beiträgen setzen sie sich kritisch damit auseinander, was Bienen wollen und was wir tun. Gleichzeitig zeigen sie Möglichkeiten auf, wie wir den Wünschen der Bienen näherkommen. Was Sie in

Übergang zur Winterruhe – Bienenprodukte vermarkten – Weiterbildung vorantreiben

In den Bienenvölkern bilden sich die Wintertrauben. Das spärliche Trachtangebot kann von den Bienen temperaturbedingt nicht genutzt werden. An den Ständen stehen mit Ausnahme von Kontrollgängen keine Arbeiten an. Es bleibt Zeit, sich der Vermarktung der Bienenprodukte zu widmen, sich weiterzubilden oder einfach mal die Seele baumeln zu lassen.  Aus Osteuropa und den Polargebieten kommende

Der Totenkopfschwärmer,  ein heimlicher Honigschlecker 

Der Totenkopfschwärmer (Acherontia atropos) ist die grösste europäische Schwärmerart. Seine Leibspeise ist Honig. Obwohl er etwas unheimlich aussieht, ist er völlig harmlos. In der Schweiz ist er meist selten und wandert nur in sehr warmen Sommern aus dem Mittelmeerraum zu uns ein.  Da kam ich ins Staunen: Letzten Spätsommer trat ich wie gewohnt in mein

Die Plastizität des Bienenvolkes 

Noch immer beruht die imkerliche Betriebsweise grösstenteils auf einer dichten Gruppenaufstellung, einer Vergrösserung des Beutenvolumens zur Trachtzeit sowie der damit verbundenen Unterdrückung des Schwarmtriebs. Zusammen mit der Varroabehandlung werden die vielfältigen Anpassungsmechanismen zwischen dem Bienenvolk und der Varroamilbe damit ausgehebelt.  Wir Imkerinnen und Imker richten unseren Umgang mit den Bienenvölkern auf eine ertragsorientierte Wirtschaftsweise aus.

Die Winterbehandlung gegen Varroa 

Mit der Winterbehandlung sorgen wir dafür, dass die Bienen im nächsten Frühling mit wenig Milben starten können. Der niedrige Milbendruck wiederum hilft den Völkern, möglichst stark durch die kalte Zeit zu kommen.  Die Varroamilbe ist und bleibt ein heimtückischer Bienenschädling. Sie ernährt sich vom Fettkörper und von der Hämolymphe der Biene und vermehrt sich während

Efeu, eine wichtige Futterquelle für Insekten und Vögel

Zur Begrünung von Mauern, Fassaden und als Bodendecker ist Efeu sehr dekorativ. Er ist anspruchslos, wächst sowohl im Schatten als auch in der Sonne. Wegen der späten Blütezeit ist er sehr wertvoll als Insektennahrung. Die Beeren werden gerne von Vögeln gefressen. Efeu ist weder ein Schmarotzer noch richtet er an Bäumen und Fassaden Schäden an. 

Jungvolkstärke einschätzen und vereinigen 

Stark und gesund sollen alle meine Völker im März auswintern. Ihre Volksstärke im Oktober und November ist dafür besonders bedeutsam.  Für das Sterberisiko im Winter sind vor allem die Einwinterungsstärke und der Varroabefallsgrad der Winterbienen bedeutsam. An warmen Standorten liegt das Sterberisiko bei sonst gesunden Völkern, wenn sie im Oktober / November mehr als 5000 Bienen haben, bei