Alarm im Bienenstock

Die Riechorgane an der Oberfläche einer Bienenantenne (Rasterelektronenmikroskop).

Die Verteidigung seines Stockes ist für das Überleben eines Bienenvolkes essenziell. Dabei spiele Alarmpheromone eine zentrale Rolle. Wespen- und Bienenstiche tun eindeutig weh und können ein Gesundheitsrisiko darstellen, da Giftallergien potenziell lebensbedrohlich verlaufen können. Schon in biblischer Zeit waren Wespenstiche gefürchtet: Nachdem Gott die Zehn Gebote offenbarte, fügte er hinzu: «Ich werde Hornissen vor dir

Bienen füttern

Eine Wabe im Dadant-Format kann bis zu 4 kg Futter beinhalten

Umwelteinflüsse wie Wetter oder Trachtquellen können zu einem stark schwankenden Nahrungsangebot für die Bienen führen. Wenn dieses zu gering wird, müssen Bienenhaltende reagieren, um die Gesundheit der Bienenvölker zu gewährleisten. Bienen sammeln in der Umwelt Nahrung, um den Bedarf des Bienenvolkes zu decken. Diese Futterquellen beinhalten einerseits Kohlenhydrate, vor allem im Blütennektar und im Honigtau, und Proteine,

Kaktusbienen sind die Stars beim Fotowettbewerb «Wildlife Photographer of the Year»

Das Foto «Das grosse Summen» gewann den Fotowettbewerb «Wildlife Photographer of the Year» und ist zurzeit im Naturhistorischen Museum in Basel zu sehen.1

Die Ausstellung «Wildlife Photographer of the Year» des Natural History Museums in London zeigt jedes Jahr neue, wunderbare Naturfotografien. Aus Tausenden von Einreichungen werden jeweils die 100 besten Bilder ausgewählt und in einer Sonderausstellung gezeigt. Die Amerikanerin Karine Aigner gewann mit ihrer Nahaufnahme von Kaktusbienen den Hauptpreis des renommierten Wettbewerbs. Die 100 preisgekrönten Bilder des

Rettet die Immen!?

«Save the Bees!» oder «Rettet die Bienen!» ist ein Ausruf geworden, der auf den Klimawandel aufmerksam macht und den sich nicht nur Imkerinnen und Imker auf die Fahne schreiben. Doch wie würden wir den Ausruf in die verschiedenen Dialekte der Deutschschweiz übersetzen? Ein aktuelles Forschungsprojekt an der Universität Bern ist unter anderem dieser Frage nachgegangen

Golddisteln – Winterschmuck und Bienenweide

Erdhummel (Bombus cf. lucorum) und Skabiosen-Furchenbiene (Halictus scabiosae) an einer blühenden Golddistel.

Januar ist der denkbar ungünstigste Zeitpunkt, um als Autor einer Artikelserie über Trachtpflanzen einzusteigen. Nur an den allerwärmsten Tagen sind einzelne Honig- und Holzbienen (Xylocopa) unterwegs, und die Blüten, die sie bei uns besuchen, sind spärlich und eher unspektakulär. Meine Augen erfreuen sich derzeit viel eher an einer Blume, die ihren Nektar längst hergegeben hat

Vorfreude auf ein blühendes Jahr 2023

In der winterlichen Ruhephase scheint alles still zu stehen. Doch neben der wohlverdienten Erholung laufen schon wieder Vorbereitungen fürs nächste Bienenjahr. So auch im neuen Kompetenzbereich Blühflächenförderung von BienenSchweiz. Wir berichten, was 2023 ansteht, und geben konkrete Tipps für die Planung einer eigenen Blühfläche. An der letztjährigen Delegiertenversammlung und in der Mai- und Juliausgabe der

Ethik in der Imkerei: Ein möglicher Ansatz (Teil 1)

Blick in den Bienenstock für eine Schwarm- und Gesundheitskontrolle.

Dies ist der erste Teil einer zweiteiligen Artikelserie über Ethik in der Imkerei. Beide Artikel basieren auf ein Kapitel meines Buches «The Bee-friendly Beekeeper». Die folgenden Ausführungen erheben keineswegs den Anspruch auf Vollständigkeit, da dafür noch weitere Aspekte berücksichtigt werden müssten, wie zum Beispiel der Einfluss der behandlungsfreien Imkerei auf die Bienen und die Imker/-innen.

Vorteile des Betriebskonzepts

Die Anwesenden haben mit ihrem kollektiven Wissen ein ganzes Jahr aufgezeichnet und alle wichtigen Tätigkeiten zusammengetragen. Entstanden ist eine komplette Jahresplanung nach der «Guten imkerlichen Praxis» analog dem BGD-Betriebskonzept.

Durch die systematische, vorausschauende Planung werden die imkerlichen Arbeiten dank dem Betriebskonzept auf die Entwicklung von Bienenvolk und Natur ausgerichtet. Dies schafft bestmögliche Voraussetzungen für gesunde Bienen. Der Praxistest des Betriebskonzepts hat gezeigt, dass Imkerinnen und Imker, die nach der Betriebskonzept-Vorlage und den Empfehlungen des Bienengesundheitsdienstes in den Merkblättern arbeiten, deutlich weniger Winterverluste zu verzeichnen