Neue Serie: Verhalten im Bienenvolk

In einer fünfteiligen Serie gibt uns Paul Siefert mit seinen Videoaufnahmen einmalige Einblicke ins Bienenvolk und zeigt uns so verschiedene Verhaltensweisen der Bienen, die uns sonst oftmals verborgen bleiben. Im ersten Teil nimmt er den Wabenbau, die Modellierung und das Verdeckeln der Zellen unter die Lupe. Viele Menschen nehmen ein Bienenvolk auf den ersten Blick

Lohnt sich das Schneiden von Drohnenbrut?

Ein verdeckelter Drohnenrahmen wird entnommen. Im Zandermass enthält eine solche Wabe ungefähr 1800 Drohnenzellen (beide Seiten zusammengerechnet ergeben 3600 Zellen).

Wir wissen, dass die Varroamilbe Drohnenbrut durchschnittlich acht Mal häufiger befällt als Arbeiterinnenbrut. Daher ist die Drohnenbrutentnahme eine sinnvolle biotechnologische Massnahme, um diesen Parasiten zu bekämpfen. In der Praxis ist derzeit nicht vollständig geklärt, wie viele Milben mit dem Schnitt eines Drohnenrahmens entfernt werden können und ob es dabei einen Zusammenhang gibt zwischen der Entnahme zu unterschiedlichen

Purpur-Taubnessel – um sie summt es rund ums Jahr

Grösserer Bestand der Purpur-Taubnessel an einem Ackerrand. Die purpurn gefärbten Triebspitzen stechen aus der umliegenden Vegetation hervor und lotsen die Bienen zielsicher zu den Blüten.

Während vielerorts noch eine dicke Schneedecke liegt, wird die einjährige Purpur- oder Acker- Taubnessel (Lamium purpureum L.) bereits an warmen Februartagen von den ersten Hummeln, Wild- und Honigbienen umschwirrt. Eine Chance, um diese Pflanze, ihre Geschichte und ihre sechsbeinigen Besucherinnen genauer unter die Lupe zu nehmen und mit Vorurteilen aufzuräumen. Die Bienen, die an den ersten warmen

Alarm im Bienenstock

Die Riechorgane an der Oberfläche einer Bienenantenne (Rasterelektronenmikroskop).

Die Verteidigung seines Stockes ist für das Überleben eines Bienenvolkes essenziell. Dabei spiele Alarmpheromone eine zentrale Rolle. Wespen- und Bienenstiche tun eindeutig weh und können ein Gesundheitsrisiko darstellen, da Giftallergien potenziell lebensbedrohlich verlaufen können. Schon in biblischer Zeit waren Wespenstiche gefürchtet: Nachdem Gott die Zehn Gebote offenbarte, fügte er hinzu: «Ich werde Hornissen vor dir

Bienen füttern

Eine Wabe im Dadant-Format kann bis zu 4 kg Futter beinhalten

Umwelteinflüsse wie Wetter oder Trachtquellen können zu einem stark schwankenden Nahrungsangebot für die Bienen führen. Wenn dieses zu gering wird, müssen Bienenhaltende reagieren, um die Gesundheit der Bienenvölker zu gewährleisten. Bienen sammeln in der Umwelt Nahrung, um den Bedarf des Bienenvolkes zu decken. Diese Futterquellen beinhalten einerseits Kohlenhydrate, vor allem im Blütennektar und im Honigtau, und Proteine,

Kaktusbienen sind die Stars beim Fotowettbewerb «Wildlife Photographer of the Year»

Das Foto «Das grosse Summen» gewann den Fotowettbewerb «Wildlife Photographer of the Year» und ist zurzeit im Naturhistorischen Museum in Basel zu sehen.1

Die Ausstellung «Wildlife Photographer of the Year» des Natural History Museums in London zeigt jedes Jahr neue, wunderbare Naturfotografien. Aus Tausenden von Einreichungen werden jeweils die 100 besten Bilder ausgewählt und in einer Sonderausstellung gezeigt. Die Amerikanerin Karine Aigner gewann mit ihrer Nahaufnahme von Kaktusbienen den Hauptpreis des renommierten Wettbewerbs. Die 100 preisgekrönten Bilder des

Rettet die Immen!?

«Save the Bees!» oder «Rettet die Bienen!» ist ein Ausruf geworden, der auf den Klimawandel aufmerksam macht und den sich nicht nur Imkerinnen und Imker auf die Fahne schreiben. Doch wie würden wir den Ausruf in die verschiedenen Dialekte der Deutschschweiz übersetzen? Ein aktuelles Forschungsprojekt an der Universität Bern ist unter anderem dieser Frage nachgegangen

Golddisteln – Winterschmuck und Bienenweide

Erdhummel (Bombus cf. lucorum) und Skabiosen-Furchenbiene (Halictus scabiosae) an einer blühenden Golddistel.

Januar ist der denkbar ungünstigste Zeitpunkt, um als Autor einer Artikelserie über Trachtpflanzen einzusteigen. Nur an den allerwärmsten Tagen sind einzelne Honig- und Holzbienen (Xylocopa) unterwegs, und die Blüten, die sie bei uns besuchen, sind spärlich und eher unspektakulär. Meine Augen erfreuen sich derzeit viel eher an einer Blume, die ihren Nektar längst hergegeben hat