Schmerzhafter Bienenstich

Was verursacht den Schmerz, der mit den Stichen von Wespen, Hornissen, Bienen und Hummeln einhergeht? Diese Frage verdient Aufmerksamkeit, da das angstauslösende Gefühl, das bei Insektenstichen empfunden wird, vor allem von den Schmerzen bestimmt wird, die sie verursachen. Der Bienenstich verursacht in weniger als zehn Sekunden einen stechenden Schmerz, der mehrere Minuten anhalten kann. Nach

Ein Stück Himmel am Boden – Blaustern, Gelbstern, Milchstern

Hier ist der Zauber der Geophyten unübersehbar: unzählige Krokusse

Zwiebelpflanzen blühen gerade an jeder Ecke – zu Recht, sie sind wunderschön und vielseitig einsetzbar. Aber ihre Vielfalt geht weit über die beliebten Tulpen, Narzissen und Schneeglöckchen hinaus. Ein kleines Plädoyer für eine Gruppe unterbewerteter Zwiebelpflanzen, die etwas mehr Aufmerksamkeit verdienen. Pflanzen, die die meiste Zeit unter der Erde verbringen und nur für eine kurze

Bienenvergiftungen 2022

Infolge Kälte gestorbene Pollensammlerin.

Auch im Jahr 2022 wurden dem Bienengesundheitsdienst Verdachte auf Bienenvergiftungen gemeldet. Tatsächlich bestätigt wurde nur eine Vergiftung. Letztes Jahr erhielt der Bienengesundheitsdienst insgesamt dreizehn Meldungen auf Vergiftungsverdacht, davon wurden sieben Proben auf Rückstände von Pestiziden untersucht. In vier Fällen konnten keine Wirkstoffe gefunden werden. Zweimal wurden geringe Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen, eine Vergiftung konnte aber

Die Sal-Weide – ein Insektenparadies par excellence

Wenn es um Frühblüher im Garten geht, denken wir intuitiv an Zwiebelpflanzen, Primeln und Co. Aber die wichtigsten Frühblüher für die Insektenwelt sind Weiden, und die Sal-Weide (Salix caprea) ist die erste von ihnen. Nebst ihrem hohen Wert für Wild- und Honigbienen ist die Sal-Weide auch eine herausragende Raupennahrung für diverse Tag- und Nachtfalter. An

Ethik in der Imkerei: Ein möglicher Ansatz (Teil  2)

Dies ist der zweite und letzte Teil der Artikelserie über Ethik in der Imkerei. Beide Artikel basieren auf einem Kapitel meines Buches «The Bee-friendly Beekeeper». In diesem Artikel beleuchte ich vier mögliche Grundhaltungen der Imkerinnen und Imker, von einer anthropozentrischen zu einer api-zentrischen Perspektive. Diese Grundhaltungen werden als Beherrscher, Verwalter, Partner und Teilnehmer bezeichnet. Im

Genetisch bedingte Resistenz gegenüber der Varroa ist erreicht

Wollen wir weitere 40 Jahre unsere Bienen mit Säuren und Chemie behandeln? Um das zu verhindern, kann jeder Imker, jede Imkerin sich für die Resistenzzucht engagieren. Denn es zeigt sich: Ein behandlungsfreies Imkern ist möglich! Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Ich bin ein entschiedener Verfechter von Varroabehandlungen, dort wo diese notwendig sind. Dagegen halte

Paarungskontrolle durch zeitlichen Versatz der Begattungsflüge

Die uralte Methode der Mondscheinpaarung kommt wieder in Mode und liefert erfolgversprechende Resultate. Der Flaschenhals des genetischen Fortschritts in der Bienenzucht ist fast immer die Paarungskontrolle. Da natürliche Begattungen nur im Flug, in grosser Höhe und – zumindest in Landschaften mit Höhenrelief – an zentralen «Drohnensammelplätzen» stattfinden, gelingt eine gezielte Zuchtauswahl auf der männlichen Seite

Völker auswintern

Imkerinnen und Imker können im Frühjahr mit gewissen Arbeiten ideale Bedingungen für einen erfolgreichen Saisonstart ihrer Völker schaffen. Der Winter ist für ein Bienenvolk kritisch. Um diese Jahreszeit gut zu überstehen, braucht es gesunde Bienen, eine gute Volksstärke und ausreichend Futterreserven für mehrere Monate. Bienenhaltende legen den Grundstein für eine gute Überwinterung ihrer Bienen bereits