Der Biene ganz nah: «Anatomie der Honigbiene» von Ruedi Ritter

In seinem neuen Buch zeigt uns Ruedi Ritter mit beeindruckenden Nahaufnahmen, wie der Körper der Honigbiene aufgebaut ist. Die Bilder faszinieren und sorgen sicher auch für die eine oder andere Überraschung. Wer in der Schweiz imkert, kennt die Fotografien von Ruedi Ritter, seien es Bilder über das Imkerhandwerk, Bienenkrankheiten, Trachtpflanzen oder den drei Bienenwesen und

Gesundheitsrisiken für Bienenhaltende bei der Winterbehandlung minimieren

Oxalsäure wird im brutfreien Zustand der Bienenvölker zur Varroabehandlung verwendet. Wird der Anwenderschutz eingehalten, sind diese Tierarzneimittel für den Menschen bedenkenlos einsetzbar.Stefan Jans, Regionalberater Zentralschweiz, Bienengesundheitsdienst (BGD), (stefan.jans@apiservice.ch) Oxalsäure ist ein fester, farb- und geruchloser kristalliner Stoff. Sie gilt als gesundheitsschädlich und kann beim Menschen beim Verschlucken, Einatmen oder durch Aufnahme über die Haut akute

Wachsmotten ohne Essigsäure in Schach halten

Alle für die Bekämpfung der Wachsmotte angewandten Mittel müssen in der Schweiz zwingend zugelassen sein. Für die Essigsäure fehlt eine offizielle Zulassung. Nach dem Wegfall dieser Säure ist auf dem Schweizermarkt legal kein Biozid gegen Wachsmotten mehr erhältlich. Ab sofort darf Essigsäure gegen die Wachsmotten (Galleriinae) nicht mehr verwendet werden. Bis anhin wurde der Säureeinsatz

Eine sägende Angriffswaffe

Beim Stechapparat einer Biene handelt es sich um ein überraschend aufwendiges Organ, das wir hier etwas genauer unter die Lupe nehmen wollen. Die Biene gehört zu einer Insektengruppe, die man «Stechimmen» nennt. Sie ist daher mit einem Stachel ausgestattet. Dieser ist in keiner Weise mit einer gewöhnlichen Spritzennadel vergleichbar. Er hat auch nichts mit den

Ein bunter Herbst im Wildbienengarten

Herbstlaub und leuchtende Früchte lösen die Farben der Blüten im Übergang zur Winterzeit ab. Optisch wirken sie oft ebenso reizvoll wie das Blütenmeer vergangener Jahreszeiten. Aber welche Herbstschönheiten sind auch gute Trachtpflanzen für Wild- und Honigbienen? Und wie beeinflusst unser Umgang mit dem Herbstlaub selbst die Bienenwelt? Herbst erfüllt mich immer mit etwas Wehmut –

25 Imker/-innen freuen sich über ihren eidgenössischen Fachausweis

«Der Lerninhalt rund um Ökologie und Wildbienen beeindruckte mich so sehr, dass ich die Umgebung rund um meinen Bienenstand in ein Insektenparadies umgestaltet habe», so eine frisch diplomierte Imkerin mit eidgenössischen Fachausweis an der Abschlussfeier im Bildungszentrum Wald in Lyss.Sarah Grossenbacher, Redaktion SBZ, (sarah.grossenbacher@bienenschweiz.ch) Die meisten der 25 Diplomierten starteten den Kurs im Jahr 2019, einige

Mit dem Gesundheitsprogramm das eigene Wissen vertiefen und auffrischen

Seit Kurzem können Imker/-innen, die Mitglied in einer Schweizer oder Liechtensteiner Sektion sind, am neuen Gesundheitsprogramm teilnehmen. Diese auf dem Betriebskonzept basierende Weiterbildungsmöglichkeit des Bienengesundheitsdienstes (BGD) richtet sich insbesondere an Jungimker mit abgeschlossenem Grundkurs, aber auch an erfahrene Bienenhaltende, die gegenüber neuen Ansätzen und Anregungen offen sind.Anja Ebener, Geschäftsleiterin apiservice GmbH/Bienengesundheitsdienst (BGD), (anja.ebener@apiservice.ch) Das Gesundheitsprogramm

Übertragung von Krankheitserregern

Um das Auftreten von Krankheiten zu verhindern, ist es wichtig, zu wissen, wie Krankheitserreger bei Bienen übertragen werden. Imkerinnen und Imker können zur Gesunderhaltung ihrer Völker zahlreiche Massnahmen ergreifen.Matthieu Guichard, apiservice/Bienengesundheitsdienst (BGD), (matthieu.guichard@apiservice.ch) Zur Bekämpfung der Varroamilben sind entsprechende Tierarzneimittel zugelassen. Es gibt jedoch zahlreiche andere Krankheitserreger, die zum Ausbruch von Bienenkrankheiten führen können. Nur

Imker auf der Jagd nach der Asiatischen Hornisse

Für uns Imker und Imkerinnen ist es wichtig, dass sich die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) in Grenzen hält. Dafür setzen sich einige Imker mit Herzblut ein. Das Aufspüren der Nester ist aber nicht immer einfach und erfordert neben grossem Engagement auch Kreativität und Ausdauer. Während im Jahr 2022 in der Schweiz 24