Bessere Überwinterung dank agrarökologischen Massnahmen

Im Rahmen des Projekts «Agriculture et pollinisateurs» wurden agrarökologische Massnahmen für Wiesen getestet, mit denen Bestäubern mehr Blütenressourcen zur Verfügung gestellt werden sollen. Wie sich das auf die Bienenvölker auswirkt, zeigen wir in diesem Artikel.1 In der Schweiz wird der grösste Teil der landwirtschaftlichen Nutzfläche (70 % der Gesamtfläche) mit Wiesen und Weiden bewirtschaftet. Damit verbunden

Der Wald: Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum

Alle Organismen sind direkt oder indirekt vom Wald und dessen Leistungen abhängig. Auch die Honigbiene kommt aus dem Wald und hat zahlreiche Symbiosen hervorgebracht. Klimawandel und die sich wandelnde Nutzung durch Menschen verändern jedoch das System. Etwa 80 % der auf dem Festland vorkommenden Arten sind auf den Wald als Lebensraum angewiesen. Im Laufe der Evolution

Faul- und Sauerbrut: Zwei heimtückische Bienenseuchen

In einigen Regionen der Schweiz kam es letztes Jahr wieder vermehrt zu Faul- und Sauerbrut-Ausbrüchen. Die betroffenen Gebiete mussten in der Folge durch die kantonalen Veterinärdienste gesperrt werden. Die Faul- und die Sauerbrut sind bakterielle Krankheiten. Beide töten die Brut befallener Völker und sind leicht von Volk zu Volk übertragbar. Durch die Ammenbienen werden die

Die Völker bei der Durchlenzung unterstützen

Im März ist die Durchlenzung der Bienenvölker in vollem Gange. Mit dem Anpassen des Brutraumes können wir die Bienen in dieser wichtigen Zeit unterstützen. Auch für die Verbesserung der Trachtsituation im Sommer können jetzt erste Massnahmen getroffen werden. Im März fliegen die Bienen mit dem Blühbeginn der Sal-Weide (Salix caprea) eine erste grosse Massentracht an.

Imkerliche Tätigkeiten zwischen Schneeglöckchen- und Schlüsselblumenblüte

Mit dem Erwachen der Natur entwickeln sich die Bienenvölker und es ist Zeit für die ersten wichtigen Arbeiten auf dem Bienenstand. Genügend Futter, gute Gesundheit und Weiselrichtigkeit erlauben einen guten Saisonstart. Die imkerlichen Arbeiten im neuen Jahr starten gemäss Jahresplanung nach Betriebskonzept mit der Blüte des Schneeglöckchens. Die erste Futterkontrolle steht an. Wegen der oft

Tipps aus der Imkerschaft: Königinnenzucht – auf einfache Art im Schweizerkasten

«Hast Du (noch) eine Königin?» Ich habe ein weiseloses Volk. Diesen Hilferuf kennt jede Imkerin/jeder Imker, ausser diejenigen, die selber Königinnen züchten. Die Anleitungen und Gedanken, die wir Ihnen hier vorstellen, basieren auf einer 25-jährigen Imkertätigkeit mit Praxis, Erfahrungen und Ideen sowie deren Umsetzung, nicht auf wissenschaftlichen Studien. Die Natur macht es vor! Wir benötigen

Der Frühling naht …

Die Schneeglöckchen blühen bereits vielerorts und die Saalweide folgt, sobald die Temperaturen wärmer werden. Jetzt schliesse ich die letzten Vorbereitungen für die kommende Saison ab, beobachte die Fluglöcher und kontrolliere die Unterlagen sowie den Futtervorrat. An warmen, sonnigen Tagen mit Temperaturen über 10–12 Grad ist es höchste Zeit, anlässlich der ersten Reinigungsflüge sämtliche Völker am Flugloch

Konkurrenz durch die Imkerei?

In der Literatur ist von «zunehmenden Belegen» für negative Auswirkungen von Honigbienen auf Wildbienen die Rede. Basierend darauf, informieren Kristina Gratzer und Robert Brodschneider von der Universität Graz in einem Überblicksartikel, warum diese Aussage nicht so einfach zu treffen ist. Die Bezeichnung «Bienensterben» ist leider oft zu unspezifisch. Während Wissenschaftler/-innen überhaupt zögern, diesen Begriff zu

Die Baumhöhle in der Beute

Durch die Anpassungen der Beute an das Vorbild der Baumhöhle können wir unsere Bienenvölker in ihrer Frühjahresentwicklung unterstützen.Markus Röck; Elektronik Ingenieur, Ravensburg, (markus.roeck.rv@gmail.com) Die sichere Überwinterung der Honigbiene beschäftigt die Imker seit Jahrhunderten weltweit. Besonders in kälteren Klimazonen machten sich die Imker/-innen schon immer intensiv Gedanken über den Schutz der Bienen in der kalten Jahreszeit.