Blühflächenengagement – Jahresrückblick 2023

Eine halbe Million blühende Quadratmeter in den unterschiedlichsten Farben und Formen sind im Rahmen des Blühflächenengagements von BienenSchweiz letztes Jahr entstanden. Es wurde schon in mehreren Ausgaben der Schweizerischen Bienen-Zeitung über das im Jahr 2022 lancierte Blühflächenengagement von BienenSchweiz berichtet. Dank der Unterstützung von vielen Sektionen, Imkerinnen und Imkern, Landwirtinnen und Landwirten, Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten,

Zusammen das Goldsiegel stärken

Im Januar fanden die jährlich stattfindenden Weiterbildungen für Betriebsberater/-innen und Betriebsprüfer/-innen statt. Bei beiden Anlässen wurden neben Aktualitäten auch das Ziel, das Goldsiegel und die Rolle des Betriebsprüfers zu stärken, besprochen. Die Imkerei befindet sich im ständigen Wandel und steht vor neuen Herausforderungen. Gemäss Alfred Höhener, Leiter Ressort Bildung, hat der Imkerboom ab dem Jahr

Baubewilligung für Bienenstöcke?

Ein Brief von der Gemeinde fordert die Imkerin Claudia Anca Andres auf,ihre Bienenvölker aus ihrem Garten zu entfernen. Der Grund: Eine Baubewilligung fehlt. Die Imkerin zieht den Fall weiter – und erhält recht. Seit rund vier Jahren hält Claudia Anca Andres ihre zwei bis drei Bienenvölker und zeitweise ein Mini-Plus Volk in einem idyllischen, blumenreichen

Bienenvergiftungen 2023

Fünfzehn Vergiftungsverdachte wurden dem Bienengesundheitsdienst (BGD) im vergangenen Jahr gemeldet. In zwei Fällen konnte eine akute Vergiftung nachgewiesen werden. Die Symptome eines Volkes, das am Chronischen Bienen-Paralyse-Virus (CBPV) erkrankt ist, sind jenen einer Bienenvergiftung sehr ähnlich: Zitternde, sich putzende und an unkoordinierten Bewegungen leidende Bienen auf dem Flugbrett, die schliesslich massenhaft sterben. Geht der Bienengesundheitsdienst

Vernehmlassung PSMV: Stellungnahme apisuisse 

Anlässlich der Erneuerung der Schweizer Pflanzenschutzmittelverordnung hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) ein Vernehmlassungsverfahren eröffnet. Die neue Verordnung sieht gravierende Veränderungen im Prozess der Zulassung von Pflanzenschutzmittel vor, welche von unterschiedlichen Naturschutzverbänden stark kritisiert werden. Im Interesse aller Bestäuberinsekten unterstützt apisuisse die Vernehmlassungsantwort der Umweltallianz. Für Bienen und Bestäuber ist ein hoher Schutzstandard

Feuchtwiesen

Der Winter ist in vielen Regionen die ideale Zeit, um die Ansaat von Blumenwiesen zu planen. Artenreiche Wiesen, ob trocken oder feucht, sind reich blühende Lebensräume, die für Wild- und Honigbienen gleichermassen wichtig sind. Hier, im dritten Teil dieser Wiesenserie, widmen wir uns den Feuchtwiesen. «Riedweg», «Im Lätt», «Auboden»: Vielerorts erinnern nur noch Strassen- und

Honigbienendichte und Nachhaltigkeit

Die Imkerei in den Schweizer Städten sei nicht nachhaltig und bedrohe die Wildbienen. Dies behauptet eine Studie von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL). Die Analyse weist jedoch offensichtliche Fehler auf. Dieser Artikel erschien bereits in der Revue suisse d’apiculture vom Januar 2024. Ich gebe hier die Anmerkungen und Kritik wieder, die

Hygiene in der Imkerei

Als Lebensmittelproduzenten werden an uns bezüglich Hygiene hohe Ansprüche gestellt, welchen wir entsprechen müssen. Aber auch die Bienen leisten ihren Beitrag. Sie haben ihre Strategien und Verhaltensweisen, um sich gesund zu halten. Ein Miteinander verspricht Erfolg. Wer Honig verkauft oder verschenkt, verpflichtet sich, gewisse Hygienestandards einzuhalten. So haben Kundinnen und Kunden die Garantie, ein einwandfreies

Imker/-innen fragen

Ich möchte im angepassten Brutraum imkern, wie gehe ich dabei vor? Rosario Manco, Bonstetten, Schweizerkasten und CH-Magazine: Der angepasste Brutraum ist eine Methode zur Bienenvölkerführung, bei der den Völkern je nach Brutmenge im Sommer oder Bienenmasse im Winter mehr oder weniger Platz im Brutraum gegeben wird. Die Anzahl Brutwaben wird der Legeleistung der Königin angepasst.