Alles neu macht der Mai

Im Wonnemonat Mai gibt es in der Imkerei einiges zu erledigen. Die Völker sind nun stark und bereit für eine Teilung, wodurch neue Jungvölker entstehen. Je nach Trachtverlauf und Wettergeschehen kann ich bereits Ende Monat den Blütenhonig ernten. Der natürliche Schwarmtrieb der Bienen führt dazu, dass wir im Mai als Imker/-innen gefordert sind. Wir unterscheiden

Tipps aus der Imkerschaft: Jungvolkbildung

Vor 50 Jahren war es ganz normal, dass im Winter 10% der Völker von Natur aus eingingen. Und heute? Varroatose, Umwelt und bald die asiatische Hornisse belasten die Völker stark. Verluste von gegen 30% sind zur Normalität geworden. Leider! Auch werden die Königinnen durch die Belastungen (Stress) der Behandlungsmittel nicht mehr 4-5 Jahre alt, sondern

Zeit für den Honigraum

Von winterlich kalt bis sommerlich warm: Der April zeigt sich in der Regel von der abwechslungsreichen Seite. Jetzt explodiert die Natur und meine Bienenvölker erhalten die ersten Honigwaben. Bis jetzt hatten wir einen wechselhaften Start ins Jahr. Im Januar war es kalt, nass und es gab Schnee. Der Februar zeigte sich grossmehrheitlich von der milden

Der Wald: Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum: Teil 2

Der Wald ist seit Millionen von Jahren die Heimat der Honigbienen. Er bietet ihnen alles, was sie zum Leben, Überleben und sich Vermehren brauchen. Um einen Einblick in die natürliche Biologie der Honigbiene zu bekommen, müssen wir ganz genau in den Wald schauen. Die Vorfahren der Honigbienen lebten schon vor circa 30 Millionen Jahren im Wald,

Imker/-innen fragen: Honigraum

Ich habe den Honigraum aufgesetzt, doch die Bienen scheinen sich nicht dafür zu interessieren. Habe ich eventuell den falschen Zeitpunkt gewählt? Oder gibt es einen Trick, sie in den Honigraum zu locken? Rosario Manco, Bonstetten, Schweizerkasten und CH-Magazine: Das Betriebskonzept des Bienen­gesund­heitsdienstes (BGD) vereinfacht die Planung der Imkerarbeiten im Jahresverlauf (https://betriebskonzept.apiservice.ch). Bei der Vollblüte des

Jungvolkbildung

Nebst der Sicherung des Bestandes gewinnt die Jungvolkbildung bei der Eindämmung der Varroaentwicklung zunehmend an Bedeutung. Mit einer grossen Jungvolkzahl und der geeigneten Methode können wir den Milbenbefall unserer Bienen entscheidend beeinflussen. Die Bildung von Jungvölkern stellt sicher, dass der Bestand bei unerwarteten Verlusten erhalten oder bei Bedarf erhöht werden kann. Aber nicht nur bei

Unterschätzte Schadwirkung von Nematoden auf Bienen

Auch Biopestizide, als alternative Pflanzenschutzmittel zu herkömmlichen synthetischen Agrochemikalien, müssen bezüglich Umweltverhalten und Gefährlichkeit für Bienen im Vorfeld einer Zulassung untersucht und gezielt beurteilt werden. Es besteht ein grosses Interesse daran, nachhaltige alternative Pflanzenschutzmittel zu finden, um die biologische Vielfalt und unser Ökosystem zu schützen. Biopestizide, wie zum Beispiel entomopathogene Nematoden (EPN), haben als biologisches

Felsenkirsche: ein rundum nützlicher Zukunftsbaum

Wenn Ihr Garten unter Hitze und Trockenheit leidet, dann ist die Felsenkirsche (Prunus mahaleb) genau der richtige Strauch für Sie. Sie toleriert auch die widrigsten Bedingungen, fördert Bienen, Schmetterlinge und Vögel und besticht mit duftendem Holz und aromatischen Fruchtsteinen. Sie mag ein ziemlich unbekanntes Gehölz sein – aber wer die Felsenkirsche kennt, schliesst sie bald

Asiatische Hornisse: wer macht was?

Die kantonalen Neobiotastellen sind für das Thema der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) hauptverantwortlich. Sie legen die Strategie des Kantons fest und gleisen entsprechende Massnahmen auf. Im Zusammenhang mit der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) ist vielfach unklar, wer sich mit der invasiven Art befasst und wie im Falle eines Fundes vorzugehen ist. Nachfolgend werden die Verantwortlichkeiten