Die Waldhonigernte beginnt mit Zweige hochbiegen

Wer dunklen Honig will, muss in den Wald. Dort suchen Imker/-innen nach Läusen und finden die besten Wanderplätze. Stellen Sie sich einmal vor, Sie spazieren durch den Wald. Das Dach aus Zweigen dämpft das Licht, es läuft sich weich auf dem mit Nadeln bedeckten Boden, und der Geruch von Harz und Erde wirkt beruhigend. Waldtrachtimker/-innen

Winterverluste 2023/2024

Um die Winterverluste zu ermitteln, führt BienenSchweiz jedes Jahr zusammen mit dem Zentrum für Bienenforschung (ZBF) eine Online-Umfrage durch. Die Resultate zeigen, dass die Verluste auf dem Niveau des Vorjahres verharrten. Insgesamt 1313 Imkerinnen und Imker mit total 1524 Bienenständen haben dieses Jahr an unserer Umfrage teilgenommen. Sie betreuten zum Zeitpunkt des Auffütterns 20 597 Bienenvölker. Davon waren 33,1 %

Das Zuchtjahr 2023

Dank mehrheitlich idealen Witterungsbedingungen war die Erfolgsquote bei den Leistungsprüfungen im letzten Jahr überdurchschnittlich hoch. Die Anzahl aufgeführter Begattungseinheiten lag im Bereich der letzten Jahre. Die Bienenzucht ist sehr anspruchsvoll. Die Rassenorganisationen, die Zuchtkommission, die Prüfstandsleiter/-innen, die Verantwortlichen der Belegstationen und die Fachstelle Zucht leisten einen wichtigen Beitrag. Ein grosses Dankeschön gebührt allen Beteiligten –

Transport nach Bienenart

Bienen sammeln Pollen, manche sogar Öl. Aber wie funktioniert der Pollentransport eigentlich und was könnte die Technik davon lernen? Bienen und andere Insekten können vieles, worum sie der Mensch beneidet: Die Fliege sitzt mühelos an der Decke und reibt sich die Beine, Bienen tragen Pollen in ihren Höschen, ohne auf dem Weg ins Nest ein

Sommerbehandlung mit Brutfreiheit

Zu heisse Temperaturen während dem Einsatz von Ameisensäure können zu Brutschäden und Königinnenverlusten führen. Es gibt gute Gründe, bei der 1. Sommerbehandlung auf Ameisensäure zu verzichten. Verschiedene Methoden stehen zur Auswahl. Die Möglichkeiten der Jungvolkbildung und der Nutzen der Brutfreiheit zur Reduktion der Milbenpopulation wurden in der Schweizerischen Bienen-Zeitung (SBZ 04/2024) ausführlich vorgestellt. Detailliert wurde

Wiederholte Oxalsäure-Behandlungen: eine falsche gute Idee

Einige Imkerinnen und Imker setzen im Sommer wiederholt Oxalsäure ein, zum Beispiel als Ersatz für eine Behandlung mit Ameisensäure. Dabei handelt es sich um eine nicht vorschriftsmässige Anwendung von Tierarzneimitteln. Unter den Imkerinnen und Imkern, welche die Hotline des Bienengesundheitsdienstes (0800 274 274, Montag bis Freitag von 8 bis 16.30 Uhr) anrufen, um Verluste von

Bienen fotografieren – so gelingt’s!

Eine frisch geschlüpfte Königin, eine dicke Hummel beim Pollen Sammeln oder ein perfektes Brutnest – es gibt viele Momente mit unseren Bienen, die wir fotografisch festhalten möchten. Damit das gelingt, haben wir Ihnen hier ein paar Tipps zusammengetragen. Bilder helfen uns, Botschaften zu übermitteln und unsere Anliegen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Nicht zuletzt

Start von immobienen.ch

Nicht nur bei Menschen herrscht Wohnungsnot, sondern erst recht auch Bienen leiden unter akuter Lebensraumknappheit. Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen, lancierte BienenSchweiz anlässlich des Weltbienentags mit immobienen.ch die erste Wohnungsplattform für Bienen. Gemäss der neu veröffentlichten Roten Liste des Bundesamtes für Umwelt ist die Hälfte der heimischen Wildbienen gefährdet, da ihnen sowohl Nahrungsangebote als

Tipps aus der Imkerschaft: Jungvolkbildung

Vor 50 Jahren war es ganz normal, dass im Winter 10% der Völker von Natur aus eingingen. Und heute? Varroatose, Umwelt und bald die asiatische Hornisse belasten die Völker stark. Verluste von gegen 30% sind zur Normalität geworden. Leider! Auch werden die Königinnen durch die Belastungen (Stress) der Behandlungsmittel nicht mehr 4-5 Jahre alt, sondern